Steve Morse im Rockland

DSC_8070SM2

Jörg Möller, der Chef vom Rockland, hat ein Herz für Gitarristen. Kurzfristig lud er den aktuellen Deep Purple Gitarristen Steve Morse in sein Musikgeschäft ein. Das Geschäft in Witten glänzt immer wieder mit tollen Veranstaltungen für die Anhänger der Gitarrenkunst. Diesmal gab er sechs Gitarristen bei einem Workshop die Möglichkeit mit Steve Morse zu jammen. Der ehemalige Dixie Dregs Gitarrist, der auch bei Kansas die sechs Saiten bediente, gab Tipps, lachte mit dem Publikum, staunte über die Teilnehmer und zeigte wie man die Zeit kurz vor einem Konzert in Dortmund mit Fans verbringen kann. Ein gelungenes Event. Danke ans Rockland.

Alle Bilder vom Event findet ihr hier.

Coole Bands beim FemMe Battle 2017

DSC_7323Escalane

Beim FemMe Battle 2017 in Eindhoven waren coole Bands am Start. Gute Organisation, tolle Location und klasse Stimmung im Popei sorgten für viel Spaß beim Publikum. Snow White Blood, Conspiria, Escalane und Blackbriar waren die teilnehmenden Bands aus Finnland, Deutschland und den Niederlanden. Leider kann immer nur einer, in diesem Fall zwei gewinnen, denn eine Band wählte eine Jury, die andere das Publikum. Conspiria aus Friedberg (Publikum) und Escalane aus Finnland (Jury) gewannen das Battle. Am 10.06.2017 geht es im Popei mit dem Finale weiter. Alle Fotos aus Eindhoven seht ihr hier.

Xandria im Cafe Central

DSC_4309Xandria

Am letzten Freitag waren Xandria mit den Support-Bands Snow White Blood und Sündenrausch ins Cafe Central in Weinheim gekommen. Die Location bot den Gästen eine vielseitige Getränkekarte und guten Sound. Nur das Licht im Saal hätte etwas heller sein können. Die drei Bands gaben an diesem Abend wirklich ihr Bestes. Snow White Blood eröffneten den Abend mit einer guten Songauswahl und ihrem märchenhaften Sound. Das Weinheimer Publikum feierte die Band mit viel Applaus. Auch Sündenrausch heizten den Saal für Xandria mächtig ein. Der Topact brachte die Fans dann im Cafe Central mit einer geilen Show auf Hochtouren. Die Stimmung war klasse und selbst eine kleine Unterbrechung überspielte Dianne van Giersbergen gekonnt. Sie hatte auch sichtlich jede Menge Spaß auf der Bühne. Alle Mitglieder der Band waren in Bestform. Nach zwei Zugaben kam die Band dann auch noch für einige Autogramme und Fotos mit den Fans zum Merchandise-Stand und hinterließ nur zufriedene Gesichter. :-) Insgesamt ein großartiger Abend und ein kleines Wiedersehen mit Snow White Blood, die wir vor einem halben Jahr bei der “Epic Metal Night” kennengelernt hatten.

Alle Bilder von Konzert findet ihr hier.

 

Yasi Hofer im Pitcher

DSC_2820Yasi

Unter dem Namen Pitcher “Rock’n'Roll Headquarter Düsseldorf” hatte ich mir eigentlich nen riesigen Laden vorgestellt. So bin ich dann am letzten Sonntagabend in die Stadt am Rhein gefahren und war dann doch erst einmal etwas sprachlos, als ich vor einer kleinen Kneipe stand. Im Laufe des Abends habe ich dann gelernt, dass in Eckkneipen eine wahnsinnige Stimmung herrschen kann. Yasi Hofer eine Gitarristin (Siehe CD Kritiken) aus Ulm hatte sich zusammen mit der Adrian Weiss Band (Support) angekündigt. Adrian Weiss, der seine Klampfe auch für die Metalband “Gloryful” schwingt, eröffnete dann den Abend mit heißen Gitarrenläufen und einem sehr guten Bass / Schlagzeug-Duo. Er spielte einige Stücke von seinem neuen Album “Criminal record”. Unter anderem kamen “Beguiled”, “Criminal record” und “Bird hair day” beim Publikum sehr gut an. Die rein instrumentale Musik von Adrian Weiss überzeugt durch ausgefeilte Arrangements und wunderbare Melodien. Seine Stücke sind abwechslungsreich und vielseitig.

DSC_2909Yasi

So war das Publikum schon gut angeheizt, als gegen 20:30 Uhr Yasi Hofer und Band die kleine Bühne im Pitcher betrat. Yasi spielte als erstes den Opener “Cosmic Stars” ihres neuen Albums “Faith”. Dann natürlich auch den Titelsong “Faith” selbst und meine Favoriten “Painting my own world” und “Clouds”. Yasi wirkt auf der Bühne sehr relaxt und konzentriert und erzählt in einer kleinen Pause auch von ihrer Arbeit für den Tierschutz. Ihre Melodien sind genial und bringen den Hörer in eine Welt jenseits von Hektik und Stress des Alltags. Bassist Steffen Knauss und Schlagzeuger Christoph Scherer glänzten auch mit kleinen Soloeinlagen und als die vor Freude pfeifende und jubelende Menge im Pitcher nach ca. 1 1/2 Stunden nach einer Zugabe verlangte, legte Yasi den Jeff Beck Klassiker “A Day in the Life” nach. Die von Steve Vai entdeckte Gitarristin ist fest auf den “Brettern die die Welt bedeuten” geblieben und kommt auf und hinter der Bühne sehr sympathisch rüber. Für mich als Gitarrenfan war es ein tolles Erlebnis und auch eine bleibende Erinnerung an einen wunderbaren Abend im Rock’n'Roll Headquarter.

Alle Bilder aus dem coolen Pitcher.

Union of Metal

DSC_1753Demon-Seduction

Am letzten Samstag gaben sich wieder vier Metal Bands in Duisburg die Klinke in die Hand. Das Parkhaus in Meiderich fährt seit einigen Jahren ganz gut mit dem Konzept, drei bis vier Bands an einem Abend im ehemaligen Jugendzentrum auftreten zu lassen. Erst im Dezember hatten wir dort bei “Stars of the Night” sogar eine Band aus Frankreich gesehen. Am Samstag wurde dann zur Union of Metal eingeladen und viele Fans hatten den Weg ins Meidericher Parkhaus gefunden. Den Abend eröffneten dann Demon Seduction aus Duisburg, die ihren Death-Thrash-Metal mit Hard- und Metal-Core Einflüssen auf die Bühne brachten. Diese Art Metal ist zwar nicht so mein Ding, aber die Jungs ließen die Menge mächtig losbangen und kamen selbst gehörig ins Schwitzen. Mit einer geilen Bühnenshow und starken Riffs starteten Demon Seduction das Minifestival ohne richtigen Headliner.

DSC_1826Dawn-of-Destiny

Als nächste Band kamen Dawn of Destiny aus Bochum, die auch nicht still auf der Bühne ihre Setlist runter spielten, sondern mit viel Action und starken Songs die Fans begeisterten. Sängerin Jeanette hatte mit ihrer Band keine Probleme die Menge sofort wieder in Stimmung zu bringen. Dawn of destiny hat mittlerweile mehrere Alben auf dem Markt gebracht, doch leider sind die häufigen Musikerwechsel für das Vorankommen der Band nicht gerade förderlich. Schade, aber mehrstimmiger Gesang, geile Soli und eine ebenfalls eindrucksvolle Bühnepräsenz zeichnen diese Bands auf jeden Fall aus.

DSC_2053Lyras-Legacy

Als dritte Band standen Lyra’s Legacy aus Witten auf der Bühne in Meiderich. Sie kamen mit ihrem Melodic Powermetal sofort beim Publikum an und ihr Sänger Christian Casaccia zeigte eine einwandfreie Leistung am Mikro. Auch Schlagzeuger Fabius Farkas, Bassist Tobias Breuer und Gitarrist Andreas Denz überzeugten an ihren Instrumenten. Die 2008 gegründete Band brachte, wie auch die anderen Bands, einige Fans aus der Heimatstadt mit. Wir können gespannt sein, wenn in Kürze ihr Album PRISONER auf den Markt kommt.

DSC_2335Lion-Twin

Als letzte Band erschien Lion Twin aus Wuppertal unter der Lichtanlage im Parkhaus. Die Band, die im Frühjahr 2011 gegründet wurde, konnte 2013 Udo Dirkschneider für den Song “Day of Anger” auf dem Album Nashville gewinnen. Die Songs vom Album kommen gut rüber und die übrig gebliebenen Fans lassen die kleine Halle an der Bürgermeister- Pützstraase noch mal heftig wackeln. Die Stimme von Liane Vollmer-Sturm zeigt deutlich ihre Vielseitigkeit, die die Sängerin auch im Trio “Amazing Swing Singers” unter Beweis stellt. Der Abend war ein echtes Highlight. Gute Bands, Bier für kleines Geld und jede Menge nette Leute, die die Union of Metal ordentlich abgefeiert haben!

Am 25. März stehen wieder vier Bands aus dem Ruhrpott bei “The Ides of Rock” im Parkhaus auf der Bühne!

Alle BIlder von der Union of Metal.

25 Jahre Gotthard

DSCN6138GP

Die Schweizer Band Gotthard feierte am letzten Wochenende ihr 25 jähriges Jubiläum in der kleinen Turbinenhalle in Oberhausen mit einem begeisterten Publikum. Zu Beginn brachten Pretty Maids die Menge in Stimmung und räumten mit ihren Klassikern wie “Future world” mächtig ab. Für einen weiblichen Fan wird dieser Abend unvergesslich bleiben, denn Sänger Nic Marder tanzte mit der jungen Dame auf der Bühne. Hena Habegger wurde durch Daniel „Dani“ Loeble von Helloween ersetzt, da der Schlagzeuger leider erkrankt war. Insgesamt eine klasse Jubiläumsveranstaltung bei der die kleine Turbinenhalle kochte!

Alle Fotos aus der kochenden Halle findet ihr hier. ;-)

Almanac im Turock – Ein Geschenk für die Fans

DSC_1165Almanac

Was für ein Abend mit drei so geilen Bands. Die Almanac Tour mit den Supportbands Gloryful und Lichtgestalt war bestimmt ein voller Erfolg, denn im Turock haben die drei auf jeden Fall den Pott zum kochen gebracht. Sympathische Musiker mit einem großen Herz für ihre Fans!

DSC_0986Gloryful

Den Abend im Turock in Essen eröffnete die Band Lichtgestalt. Die vier Musiker aus dem Münsterland brachten harte deutsche Musik, die sie selbst “Neuen Harten Steam” nennen, auf die Bühne. Die Band wurde vom Publikum gebührend gefeiert. Nach kurzer Umbaupause waren dann die Duisburger “Gloryful” an der Reihe und zeigten, dass das Turock mittlerweile ihr “Wohnzimmer” ist. So hatte Sänger Johnny la Bomba die Menge auch sofort voll im Griff. Gloryfuls Power Metal mit Hymnencharakter lies die Fans im gut gefüllten Saal natürlich kräftig mitsingen. Mit “The Glorriors” verabschiedeten sich die fünf Musiker dann von der jubelnden Menge. Danach lieferten Almanac in Essen volles Programm. Neben vielen Stücken vom Debütalbum wie z.B. “Self blinded eyes” oder “Hands are tied” brachte Victor Smolski zusammen mit Armin Alic eine Soloeinlage vom Feinsten. Die drei Sänger Jeannette Marchewka, David Readman und Andy B. Franck harmonierten perfekt und auch Schlagzeuger Michael Kolar stellte seine Qualitäten unter Beweis. Zum Schluss kamen noch einmal fast alle Musiker des Abends auf die Bühne und spielten ein Stück gemeinsam. Ja, dieses Konzert war ein Geschenk für die Fans, denn wo bekommt man gleich drei gute Bands mit so ausgezeichneten Musikern an einem Abend zu sehen? Nach dem Gig waren alle Musiker am Merch-Stand, um ihren Fans Wünsche, wie Autogramme oder ein gemeinsames Foto, zu erfüllen.

DSC_0794Lichtgestalt

Alle Fotos aus dem Turock! :-)

Epica und Powerwolf in der Turbinenhalle

DSCN5998E

Am Freitag spielte die ungewöhnliche Kombination der Bands “Epica” und “Powerwolf“, die vom Musikstil her nicht unbedingt zusammen passen, in der Turbinenhalle in Oberhausen. Doch die Rechnung ging auf und der Abend, mit dem Support von “Beyond the black“, war ein voller Erfolg. Guter Sound, phantastisches Licht und beeindruckende Bühnenshows sorgten für zufriedene Fans.

DSCN5947E

Alle Fotos aus der Turbinenhalle finder ihr hier.

Heimspiel im Kammgarn

DSC_8743VP

Vanden Plas hatten zum Jahresabschluss ins Kammgarn in Kaiserslautern eingeladen, um zusammen mit ihren Fans die neue DVD aufzuzeichnen. Ich hatte das Alcatraz Hotel gebucht um das Konzert zu sehen. Als Support waren Drivers Inc. aus K-Town ausgewählt worden. Die Band brachte eine Menge Fans mit ins Kammgarn und so war die Stimmung gleich so, wie man einen Abend vor Silvester feiern sollte. Drivers Inc. brachte soliden Rock auf die Bühne und das Publikum in Stimmung. Nach einer kurzen Umbaupause betraten die fünf Prog-Rocker von Vanden Plas die Bühne. Mit eindrucksvollem Intro begann die Band, spielte einen Klassiker nach dem anderen und überraschte die Fans aber auch mit Stücken, die sie noch nie live performt hatten. Die ausgezeichnete Lightshow, der gute Sound und die Leistung der einzelnen Musiker machten den Abend zu einem Erlebnis der Spitzenklasse. Mit “How many tears” entlockte die Band den Fans in der Halle “Fischerchor” ähnliche Gesänge. So lautstark antwortete das Publikum auf den Refrain von Andy Kuntz. Nach einer satten Zugabe verließ die Band, sichtlich glücklich, die reichlich gefüllte Halle im Kammgarn. Man darf nun auf das im Frühjahr erscheinende Video gespannt sein. Endstand nach 120 Minuten: 5:0 für Vanden Plas!

Alle Fotos vom genialen Konzert.

Happy birthday Turock

DSCN5677Gloryful

Happy Birthday Turock, 12 Jahre geile Musik vom Feinsten. Gestern Abend wurde das mit Gloryful, the Very End und Corporal Shred gebührend gefeiert. Leider konnten wir nicht alle Bands sehen. Schade, denn die letzten Stücke von The Very End waren echt stark. Die coole Stimmung und der Gig von Gloryful waren eher ein Geschenk an die Fans vom Turock. Aber das Turock hat für viele Metalheads in Deutschland Kultstatus und das ist bestimmt ein Geschenk für einen Club!

Gloryful waren wirklich glorreich, denn sie hatten nach wenigen Minuten mit “Gloryful’s Tale” das Publikum im Turock gefangen und ließen ein wahres Metal-Feuerwerk abbrennen, so dass die Halle in der Essener Innenstadt kochte. Stücke wie “Heavy Metal”, “Glorriors” und “Hail to the King” lassen keinen Kopf, Fuß oder Arm lange ruhig stehen. Nach einer Zugabe ließ die Band zufriedene Fans zurück. Im Februar kommen sie mit Almanac erneut ins Turock, um glorreich als Support die Bühnen der Clubs und Festivals zu erobern. :-)

Alle Pics von der Geburtstagfeier!