Rock “Inne Mühle”

DSC_8051Elvellon

Gestern Abend haben sich insgesamt vier Bands im Jugendzentrum “Inne Mühle” den Klinkenstecker in die Hand gegeben. ;-) Den Abend eröffnete die Band Schockromantik, die mit ihrem gekonnt dargebotenem Funpunk das Publikum begeisterte. Danach stieg Call of Charon mit einer Mischung Metalcore und Deathcore aus Duisburg auf die Bühne. Als dritte Band waren Demon Seduction ebenfalls aus Duisburg an der Reihe. Sie ließen mit ihrem Death-Thrash-Metal mit Hard- und Metal-Core Elementen die Mauern der Mühle wackeln. Leider verschwand dann, aus welchen Gründen auch immer die Band Moment of Detonation vor ihrem Auftritt.

So spielten dann als letzte Band die Moerser Symphonic Metaler Elvellon, die die dazu gewonnene Zeit für einen ausgiebigen Soundcheck nutzten. Sie überzeugten dann auch akustisch, sowie optisch mit einer Bühneshow, die deutlich zeigte das die Band sehr viel Emotionen herüberbringt und auch Spass bei jedem Auftritt hat. Neben den Stücken von der ersten EP gefielen mir die an diesem Abend präsentierten neuen Stücke besonders gut. Man kann also gespannt sein, was Elvellon da im kommenden Frühjahr als erstes echtes Album auf den Markt bringt.

Die Mühle war leider insgesamt zu wenig gefüllt, was meiner Meinung nach nicht an der guten Kombition aus verschiedenen Musikstilen lag.

Alle Fotos ause Mühle ;-)

 

Neuigkeiten aus “Netherworld”

DSCN4174Falk

Nach dem letzten Auftritt von Vanden Plas im Turock in Essen hatte ich die Möglichkeit, dem Sänger Andy Kuntz zum kommenden Album ein paar Fragen zu stellen. Da ich selbst ein großer Fan von Vanden Plas und besonders Andy’s Sangeskunst bin, war ich natürlich total aufgeregt und gespannt, was es zu berichten gibt.

Chris: Hallo Andy, vielen Dank das du uns ein Interview zum nächsten Album von Vanden Plas gibst. Wir sind von den letzten beiden Alben extrem begeistert und sind sehr gespannt, was ihr als nächstes aus dem Hut zaubert. Ist der Termin für die Veröffentlichung oder euer Zielmonat dafür schon bekannt?

Andy: Danke für die Lorbeeren… das freut uns ungemein – weil wir mit diesen beiden Alben doch ein kleines Wagnis eingingen… da sie schon vom VP Kurs abgewichen sind – wir sind mit Frontiers Records vor ein paar Wochen einig geworden, dass wir auch unseren nächsten Longplayer bei ihnen rausbringen werden. Der Zeitpunkt der Abgabe liegt im September 2017 – Alles Weitere liegt nicht in unseren Händen.

Chris: Wird es wieder eine Art Konzeptalbum werden oder jetzt nach Chronicles of the Immortals – Netherworld I + II ein „normales“ Album?

Andy: Normales Album , was ist das …??..,))  Nein, es wird ein Konzept.

Chris: Bleibt ihr eurem Stil treu oder wird es kleine Experimente geben, wie der Titel des Albums „Ghost Experiment“ verraten könnte?

Andy: Das Album geht “Back to the roots” – wird härter und dunkler als die beiden Vorgänger  mit weit weniger Orchestrals und fast ohne Opernchöre… Arbeitstitel : “The ghost experiment” – heavy melancholic – mit wunderbaren Hooks!

Chris: Wird das neue Album, auch wie bei vielen anderen Bands, in verschiedenen Versionen veröffentlicht (mit Bonustracks, als Akustikversion usw.)

Andy: Das liegt nie so ganz in unserer Hand – das hat sehr viel mit der Politik der Plattenfirma zu tun.

Chris: Eure Artworks für die letzten beiden Alben kamen von Stanis-W Decker. Gibt es schon Ideen für die Covergestaltung?

Andy: Ich gehe davon aus dass wir auch diesmal gerne wieder mit Stanis arbeiten!

DSCN5272VP

Foto: Marius, Andy Kuntz und Chris

Chris: Sehen wir Vanden Plas vielleicht mal wieder auf Wacken?

Andy: Das wäre ein Traum – aber wenn natürlich nur auf der Bühne, privat pack ich das nicht mehr…,))) – wir sind da dran – das ist nicht unmöglich – in den letzten Jahren waren die Veröffentlichungstermine des aktuellen Materials immer ungünstig – Zu spät – diesmal sieht es so aus als ob die Platte Anfang 2018 draussen wäre – und wir zumindest momentan zum Zeitpunkt  von Wacken auch keine Theaterprojekte haben werden … nur dann macht es Sinn überhaupt seriös anzufragen.

Chris: Gibt es neben dem kommenden Album auch wieder Projekte wie Ludus Danielis, Abydos oder Missa Mercura von den Mitgliedern von Vanden Plas?

Andy: Ich hab den Part des Mozart übernommen in einem wunderbar besetzten Konzeptalbum – von welcher Seite es rauskommt, darf ich leider noch nicht sagen…es ist aber sehr liebevoll gemacht –ähnlich  instrumentiert wie “The gentle storm“. Desweiteren sind wir mit VP an Hagen von Tronje dran (Die Nibelungengeschichte), das wird eine gewaltige und dunkle Rockoper!

Chris: Was meiner Sammlung und bestimmt auch vieler anderer Fans von Vanden Plas fehlt, ist eine DVD / Blueray von einem Vanden Plas Konzert. Ist eine Aufzeichnung  geplant?

Andy: Wir haben  unser letztes Progpower in Atlanta mitgeschnitten -  die ganze Zeit war keine Möglichkeit es fertig zu stellen – aber es wird nun Ende des Jahres abgeliefert und dann auch bei Frontiers rauskommen!

Chris: Vielen Dank Andy und weiterhin viiiel Erfolg mit eurer wunderbaren Musik und den  sehr interessanten Projekten!

Andy: Danke Euch – bis ganz bald.

Web Vanden Plas

Die beiden letzten Alben von Vanden Plas sind nicht nur für den Fan ein “Must have”!

VPIVPII

“Epic Metal Night” in Friedberg

DSCN5471B

Das Junity in Friedberg  (Hessen) veranstaltete am letzten Wochenende eine Epic Metal Night mit den Bands Lilith’s Breed, Snow White Blood, Kambrium und Conspiria. Das Festival wurde von der Band Conspiria organisiert und war relativ gut besucht. Das Junity liegt am Stadtrand von Friedberg. Es bietet den Jugendlichen einige gute Möglichkeiten ihre Freizeit zu gestalten. Der Sound  beim Konzert war bei allen Bands wirklich gut und auch die Lichtanlage präsentierte die Gruppen mit vielen verschiedenen Effekten.

Für die erste Band waren wir leider zu spät in der Halle angekommen. Unsere Anreise von Duisburg aus, hatte immerhin fast drei Stunden gedauert. Daher konnten wir von Lilith’s Breed leider nur die letzten beiden Stücke hören.

Als zweite Band kam Snow White Blood auf die Bühne, die an diesem Abend auch ihre CD Release feierten. Die vier Musiker spielten neben den Stücken von der neuen EP auch Coverversionen von Nightwish und Within Temptation. Das Publikum feierte die Band mit großem Applaus für den guten Auftritt, der besonders durch die ausgezeichnete Gesangsleistung von Ulli Perhonen gekrönt wurde. Die Band bedankte sich dafür mit einer speziellen Zugabe.

DSCN5492B

Kambrium kam aus Helmstedt angereist um bei der Epic Metal Night dabei zu sein. Die Band rockte die Bühne mit einer Mischung aus Death, Melodic und Symphonic Metal. Ich war von den Jungs mit dem coolen Bühnenoutfit begeistert, obwohl ich eigentlich nicht ein Fan dieser Musikrichtung bin. Die neue, dort gekaufte CD ist klasse und in Kürze erscheint dazu bei uns auch ein Review. :-)

DSC_7538B

Als letzte Band betrat Conspiria die Bühne im Junity. Die Gruppe, die leider bisher noch kein Album veröffentlicht hat (ist in Planung), aktivierte noch mal die letzten Reserven vom tollen Publikum in Friedberg. Die Hessen erinnern nicht nur durch die rothaarige, mit hervorragender Stimme glänzende Nadine Mittmann an die niederländische Band Epica. Der Stil der Band hat ebenfalls viele Gemeinsamkeiten. Hoffentlich stellt sich auch bei ihnen durch eine CD Veröffentlichung der gewünschte Erfolg ein.

Fazit: Friedberg ist nicht nur wegen der an diesem Abend so schön vom Mondlicht beleuchteten Burg eine Reise wert. Nein, es gibt dort eine wirklich tolle Musikszene und jede Menge nette Leute. ;-)

Alle Fotos aus dem Junity

PS: Wir sind jetzt auch auf Facebook zu finden.

Guitarfestival im Rockland Witten

DSCN5314RL2

Der Musikshop Rockland in Witten hatte am Wochenende zum jährlichen Guitarfestival eingeladen. Das Programm war mit vielen Highlights gespickt. So kamen viele bekannte Gitarristen in den Shop um dem Publikum eine Kostprobe ihrer Musik zu präsentieren. Neben dem Kanadier Jeff Watters (Annihilator) waren Jen Majura (Evanescence), Dennis Hormes, Victor Smolski (Almanac, Rage), Alex Beyrodt (Voodoo Circle, Primal Fear) uva. nach Witten gekommen. Die Musiker standen natürlich auch für Autogramme und Fotos bereit. Eine Verlosung und der Gibson Tour Bus sowie viele Angebote und professionelle Beratung sorgten für eine gelungene Veranstaltung in Jörg Möllers Rockland.

Weitere Fotos vom Event findet ihr hier.

Coole Fans beim Vanden Plas Gig im Turock

DSCN5180VP

Am Donnerstag dem 29.09.2016 waren Vanden Plas aus Kaiserslautern zu Gast im Turock. Sie waren mit Franky R. Bass, einem guten Freund der Band, als Ersatz für den verhinderten Torsten Reichert angereist. Franky spielte eine Weile mit Michael Schenker und anderen Größen wie z.B. Dio und Kingdom Come. Die Vorband Dave Esser lies das Publikum mit ihrer vor allen Dingen guten Gesangsleistung mächtig warm werden. So kamen dann um 21:15 Uhr die Prog- Rocker um Andy Kuntz auf eine vorgeheizte Turock-Bühne. Der Opener “Godmaker” ließ die Menge sofort kochen. Die zum Teil aus Amerika angereisten Fans feierten Vanden Plas fast nach jedem Stück ausgiebig ab und honorierten die ausgezeichnete Leistung der Band mit minutenlangem Applaus. Am Mischer stand Markus Teske, der bisher alle Vanden Plas Alben abgemischt hat. So war der Sound im Turock natürlich ein Genuss für die Fans.

Die Spielfreude der fünf Musiker spürte man jede Minute in der fast “zweistündigen” Show im Essener Turock. Auch die Chemie zwischen Drummer Andreas Lill und Franky R. Bass stimmte, denn dem Bassisten war der Spaß am Gig deutlich anzusehen. So verneigte er sich am Ende des Konzerts vor Andreas Lill, der ein hervorragendes Set hinlegte. Aber auch Andy Kuntz, Günter Werno und Stefan Lill glänzten mit ihrem ausgezeichneten Auftritt. Das Publikum tanzte, rockte und klatschte von Anfang an und viele standen mit geschlossenen Augen im Publikum und genossen wie auch die Band selbst, die zahlreichen Höhepunkte des Konzerts.

DSCN5183VP

Vanden Plas ist für mich eine Band, der man in Deutschland eigentlich viel zu wenig Aufmerksamkeit schenkt. Die nicht ganz volle Halle im Turock hatte auch auf die Freude der Band und des Publikums keine Auswirkung. Im Gegenteil, beide lieferten Höchstleistung!

Alle Photos vom Konzert findet ihr hier.

Heißer Abend mit Queensryche im Zakk

DSCN4880web

Die amerikanische Band Queensryche war am Mittwoch dem 24.ten September im Zakk in Düsseldorf und legte ein ausgezeichnetes Best of.. Set hin. Nach den Vorgruppen Methodica und Archer Nation (fand ich klasse, hab auch gleich das neue Album gekauft :-) ) kam die Band um Sänger Todd la Torre auf die Bühne und ließ das Publikum mächtig schwitzen. Okay die Temperaturen im Zakk waren eh schon hoch, aber Michael WIlton, Scott Rockenfield, Eddie Jackson und Parker Lundgren entfachten ein Feuerwerk aus den beliebtesten Queenryche Stücken, das jedes Fan-Herz höher schlagen ließ. Meine Lieblingsstücke “the Mission, Eyes of a Stranger, Silent Lucidity, Empire, Take hold of the Flame und Operation mindcrime” waren alle vertreten. Aber auch neue Songs vom Condition Hüman Album wurden gespielt. Die Gruppe versprühte jede Menge Fun auf der Bühne und besonders Todd la Torre zeigte eine ausgezeichnete Leistung. Er hat die Band hervorragend ergänzt und kommt sehr sympathisch rüber. Uns hat der Abend sehr gut gefallen und alle die, die Band noch sehen wollen, sollten den Gig beim City Rock in Leeuwarden in den Niederlanden nicht verpassen.

Alle Fotos (all pics) vom Konzert findet ihr hier.

PS: Wir sind jetzt auch auf Facebook zu finden.

Fabelwesen aus Südhessen

Snow-white-bloodweb

Snow White Blood heißt eine neue Symphonic Metal Band aus Südhessen, die es gerade geschafft hat, per Crowdfunding-Projekt ihre erste EP zu finanzieren. Die Band hatte dabei über die Projekt-Webseite StartNext für die finanzielle Unterstützung kleine Dankeschöns, mit so ausgefallenen Ideen wie einem signierten weißen Märchenapfel oder einem persönlichen Akkustikkonzert angeboten. Jetzt wird die Debüt EP mit dem Namen “Once upon a fearytale” wohl bald in den CD Läden zu haben sein.

Die Band bestehend aus Sängerin Ulli, Schlagzeuger Heinz, Bassist Thomas und Gittarist Chris beschreiben ihr Musikkonzept folgendermaßen: “Wir verbinden mit unserer Musik die imposante Klangvielfalt des Symphonic Metal mit der Märchenwelt aus längst vergangenen Zeiten. Wir entführen unser Publikum mit unseren Kompositionen auf eine musikalische Reise durch die Welt der Fabeln, Erzählungen und Geschichten.”

Mein erster Höreindruck war sehr positiv und auch in unserem Bekanntenkreis waren alle von den Stücken begeistert. Der Gesang von Ulli wirkt wirklich magisch und fabelhaft und der Sound der Band ist mystisch und geheimnisvoll. Wir werden uns am 15. Oktober eine Märchenstunde der Band in Friedberg (Hessen) im Junity anhören und dann natürlich einen kleinen Bericht mit Livefotos über das Konzert und eine EP Rezension veröffentlichen.

Hört mal rein, es lohnt sich. ;-)

Foto: © Snow White Blood

Rockjuwelen in Beckum

DSC_3704JDswt

An Tagen an denen viele Konzertbesucher beim Rock am Ring oder anderen Festivals verweilen, gibt es Konzerte, die man als schlichtweg genial bezeichnen kann, so dass alle, die da zu Hause geblieben sind, nur bemitleidet werden können. Solch ein Konzert fand am Samstag in Beckum im W-39 statt. Dennis Hormes hatte sich mit seiner Band angekündigt. Leider hatte die Vorband Abandon Hope einen Tag vor dem Konzert ihren Auftritt abgesagt und man präsentierte kurzerhand einen Ersatz, der es in sich hatte. Das Trio Jen Majura & Friend standen nun auf dem Programm. Ich machte mich am Abend also auf den Weg nach Beckum, einem kleinen Ort im Nordosten Nordrhein-Westfalens, den ich nur von seltenen Pflanzen her kannte. Das W-39 auf der Wilhelmstr. 39 :-) liegt mitten in der Stadt und präsentiert sich mit einem coolen Outfit und nettem Türsteher. Auch die Bedienungen waren sehr freundlich und an vielen Tischen aß man Hamburger, die hier einen sehr guten Ruf genießen. An der Tür begrüßte mich Dennis Hormes und auch der Rest des Abends war, als hätte man alte Freunde nach einigen Jahren wiedergetroffen.

Jen Majura (Evanescence) eröffnete den Abend allein auf der Bühne und spielte, später dann mit Thomas Brocke (Percussion) und Matthias Degener (Git/ Voc), viele verschiedene Musikstücke unterschiedlicher Genres. Da wurden natürlich Stücke von ihrem ausgezeichneten Soloalbum in der Akustikversion dargeboten, aber auch Klassiker wie „Wild World“ von Cat Stevens wurden gespielt. (Die amerikanische Band Mr. Big hatte dieses Stück vor einigen Jahren auf dem Album „Bump ahead“ veröffentlicht) Das Trio begeisterte das Publikum im W-39 von der ersten Note an und Jen Majura bewies das ihr ruhigere Songs stimmlich sehr gut stehen. Der Schlagzeuger und Percussionist Thomas Brucke zeigte mir ein weiteres Mal, das nicht die Menge der Instrumente den Könner ausweist, sondern die Art die wenigen Teile zu benutzen. Eddie Conard hatte mir das in Ede vor einiger Zeit mit einem Cajon und zwei Becken gezeigt. Auch Matthias Degener überzeugte stimmlich und gitarrentechnisch und so hatte Dennis Hormes nach einer lautstarken Anfrage von Jen Majura „Ob sie noch was spielen können“ auch sofort „Ja mach mal“ geantwortet. Die Band wurde dann nach zwei weiteren wunderbaren Songs mit einem herzlichen Applaus verabschiedet.

Dennis Hormes und Band erhöhten dann die Lautstärke um einiges, denn der gebürtige Kempener spielt ja die, wie Martin Engelien immer so schön sagt, elektrische Stromgitarre. Hormes wurde als 16 jähriger Endorser der Gitarrenfirma Gibson und seine weiteren Stationen als Musiker sind so vielseitig wie sein Gitarrenspiel. Er hat ein ähnliches Verhältnis zu seinem Instrument wie Hendrix. Mit Schlagen auf den Korpus, Kratzen oder leichtem Berühren der Saiten liebkost er sein Instrument wie der Großmeister damals. Auch an diesem Abend zelebriert er unter anderem Hendrix‘s Little Wing auf höchstem Niveau. Von seinem neuen Soloalbum spielte er Stücke wie Six String Therapy, Fading, Cashing up und Morning lights, die mich live noch mehr begeistern. Man muss es einfach sehen, wie er spielt und seine Spielfreude und Technik beobachten.  Seine Mitstreiter Benni Koch und Claus Fischer lieferten ebenfalls eine herausragende Leistung, die sie bei einem kurzen Solo am Schlagzeug und am Bass unter Beweis stellten. Nach weiteren Songs vom neuen Album und einem genialen Instrumentalstück beendete die Band mit einer Zugabe den Abend. Einen Abend, den ich so schnell nicht vergessen werde. Musiker solcher Klasse werden in der heutigen Zeit leider von TV und Presse nicht gerade gut unterstützt. Da stürzt man sich lieber auf Klatsch, Casting Superstars und andere Sternchen, deren Namen  man am nächsten Tag schon vergessen hat.

Die Namen Hormes und Majura sollte man sich auf jeden Fall auf ein Post-it schreiben und am Montag im CD Laden um die Ecke auf die Theke legen! ;-)

Weitere Fotos findet ihr hier.

Die deutschen Götter des Prog-Metal in Helmond

DSCN4261Falk

Vanden Plas meine absolute Lieblingsband spielte am Freitag 25.03.2016 in Helmond in der Cacaofabriek. Die Vorgruppe Soul Secret aus Italien spielte eine dreiviertel Stunde und kam beim Publikum ganz gut an. Dann nach dem Umbau und meinem Poloshirt Einkauf :-) kam Vanden Plas aus Kaiserslautern auf die Bühne. Sie wurden vom holländischen Publikum sofort mit einem herzlichen Applaus empfangen. Die Stimmung war prima und die Band in bester Form. Bassist Torsten Reichert und Schlagzeuger Andreas Lill, der sichtlich von seinem neuen Schlagzeug begeistert war, stellten eine solide Rhythmussektion und Andreas zeigte immer wieder herausragende Soli. Keyboarder Günter Werno sorgte für einen phantastischen Klangteppich. An der Gitarre zeigte Stefan Lill, dass er mit zu den besten seines Fachs zählt und Andy Kuntz stellte wieder einmal unter Beweis, dass er der für mich beste Rocksänger überhaupt ist. Die Band harmonierte perfekt und die Lightshow in der Cacaofabriek war ebenfalls gut auf die Band abgestimmt. Der Sound in der Halle war ein Hörgenuss, nichts übersteuerte oder war zu laut. (Die Setlist habe ich als Foto eingestellt.) Nach dem Konzert kam die Band auch noch an den Merchandise Stand um zu plaudern und Autogramme zu geben. Vanden Plas ist eine nicht nur musikalisch sehr gute Band, sondern auch eine herzliche Truppe. Vielen Dank für den wunderbaren Gig in der Cacaofabriek, die übrigens eine klasse Location ist.

Alle Fotos aus der Cacaofabriek.

Avantasia live in der Turbinenhalle

In der Turbinenhalle in Oberhausen stand am 20. März die Band Avantasia auf der Bühne. Laut Tobias Sammet war die Halle schon seit Monaten, also auch schon vor dem Auftritt bei der Vorentscheidung zum Grand Prix, ausverkauft. Die Stimmung war super. Die Band spielte insgesamt weit über drei Stunden. Neben der Band um Tobias Sammet waren Amanda Somerville, Eric Martin, Bob Catley, Michael Kiske, Jorn Lande, Ronnie Atkins und Herbie Langhans auf der Bühne. Stücke aus allen Alben von Avantasia wurden auf der riesigen mittelalterlich gestylten Bühne gespielt. Natürlich viele Songs vom neuen Album “Ghostlights”. Ein wahnsinnig starkes Konzert!

DSCN4132

Alle Foto aus der Turbinenhalle findet ihr hier.