“Realms of Metal III” im Parkhaus

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Am letzten Samstag spielten ab 19:15 Uhr im Parkhaus in Meiderich wieder vier Metalbands. Neben “Homicide Incorporated“, die ich leider nicht sehen konnte, weil ich erst später eintraf, waren auch “Blessed By Rhenus“, “Lyra’s Legacy” und “Elvellon” zu sehen und natürlich lautstark zu hören.

Blessed By Rhenus traten als zweite Band mit ihrem Melodic Metal auf. Der sehr abwechslungsreiche Auftritt mit verschiedenen Einflüssen aus Death Metal und Black Metal glänzte vor allem durch die markante Stimme von Sänger Carsten.

Lyra’s Legacy kam nach kurzer Umbaupause auf die Bühne und spielte einige Songs von ihrem, in vielen Magazinen sehr gut bewerteten, Debütalbum „Prisoner“. Die Band brachte, trotz ihres stimmlich leicht angeschlagen (Erkältung) Sängers Christian Casaccia, eine Topleistung. Die Power Metalband versteht es die Menge mit ihrer Musik in Stimmung zu bringen. Das Publikum war auf jeden Fall so begeistert, dass es nach der regulären Spielzeit nach einer Zugabe rief.

Als letzte Band trat Elvellon auf die Bühne an der Bürgermeister – Pützstrasse. Die Symphonic Metal Band vom Niederrhein veröffentlicht im Juni ihr erstes Album. Unter dem Titel “Until dawn” hat die Band um Sängerin Nele zwölf Stücke auf den Rohling gebrannt. Das Publikum konnte an diesem Abend einige der neuen Songs genießen. Man darf auf das Album gespannt sein. Natürlich durften die fünf Musiker die Bühne auch nicht ohne Zugabe verlassen.

Rundum ein cooler Abend mit geilen Bands, gutem Sound / Licht und jede Menge netter Leute! :-)

Alle Fotos vom Konzert.

Rockoper “Everyman” ist für jedermann

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© Oliver Berg

 

Die Rockoper „Everyman“ läuft seit Mitte Januar im Theater in Münster. Das Moralitätenspiel „Everman“ stammt aus dem 15. Jahrhundert und es geht um die christliche Erlösung und was der Mensch tun muss, um sie zu erreichen.

Als Neuling in diesem Musikgenre war ich nach Münster gefahren um mir selbst ein Bild zu machen. Die Atmosphäre war beeindruckend. Ein voller Saal mit Besuchern im Alter von 15 bis weit über 50 Jahren. Der Vorhang geht auf und das Spektakel beginnt.

Das Sinfonie Orchester Münster, der Opernchor und der Extrachor des Theaters Münster und die Band Vanden Plas sorgten, natürlich auch durch die hervorragende Arbeit von Tontechniker Eugen Hauzel, für einen musikalischen Hochgenuss.

Die Setlist der Hauptdarsteller und Sänger liest sich wie eine Bestenliste von Gesangskünstlern. Paul Kribbe (Everyman), der auch schon mit Tina Turner auf der Bühne stand, Andy Kuntz (God /Death) Sänger der Band Vanden Plas, Hermann Bedke (Fellowship/Devil) u.a. Jesus Christ Superstar (Bonn), Fritz Steinbacher (Cousin / Confession) glänzte schon in über 30 Rollen in Münster, Henrike Jacob (Kindred / Angel) die ihre Stimme schon international präsentierte, Suzanne McLeod (Mother/Good deeds) ebenfalls schon international erfolgreich, Ulrike Knobloch (Paramour/goods) seit 2016 in Münster aktiv, Christian-Kai Sander (Steward/Master of ceremonies) und die Cashgirls Carmen Finzel, Lisa Loomann und Marie Luise Reuther.

Alle brachten an diesem Abend eine gesangliche Spitzenleistung, die natürlich besonders in den Einzeldarbietungen, den Gesangsduetten (Kribbe/Kuntz) und dem gesamten Chor glänzte. Mich persönlich beeindruckten neben meinem Lieblingssänger Andy Kuntz, besonders Henrike Jacob, Paul Kribbe und Fritz Steinbacher.
Der Sound im Theater Münster war außergewöhnlich gut. Selbst auf meinen Platz im 1.ten Rang war der bombastische Sound angenehm und voll zu hören.

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© Oliver Berg

 

Die Inszenierung selbst war schlicht, aber effektvoll und durch die hervorragende Aus- und Beleuchtung ein Augenschmaus.
Ich wurde über zwei Stunden bestens unterhalten und würdigte zum Schluss die ausgezeichnete Leistung der Künstler, zusammen mit knapp 1000 weiteren Besuchern, mit minutenlangem Applaus und stehenden Ovationen!

Das Theater Münster und sein sehr freundliches Personal wird mich bestimmt bald mal wiedersehen. :-)

Die Vandenberg’s Moonkings im De Bosuil

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Insgesamt dreimal habe ich die Vandenberg’s Moonkings in diesen Jahr gesehen und immer bekam ich eine super Live-Show geboten. Der letzte Auftritt war im De Bosuil in Weert, wo die Moonkings ihr letztes Konzert in diesem Jahr gaben. Das Publikum war schon in Sylvester-Stimmung und feierte die Band entsprechend. Wie in Nijmegen eröffneten The Road Home den Abend und spielten einige Songs von ihrem ausgezeichneten Album “Rebel hearts”. Jan Hoving war in Bestform und sang nicht nur das komplette Set mit hervorragender Stimme, sondern war auch für jeden Spaß auf der Bühne zu haben. Die Soloeinlagen von Sem Christoffel und Mart Nijen Es waren ein Genuss für jeden Rockfan. Die beiden jungen Musiker sind auch mit der Band Mandrake Monster unterwegs und bringen in Kürze ein neues Album auf den Markt, das man nicht verpassen sollte. Die Moonkings bringen so viel gute Laune rüber, dass man richtig süchtig nach ihnen wird. Das neue Album ist auch wirklich sehr gut geworden. So stecken fünf neue Songs im Programm und auch die Klassiker “Burning Heart”, Sailing ships” und “Here i go again” wurden gespielt. Die Vandenberg’s Moonkings spielen im nächsten Jahr ein Konzert in London, sind in Amsterdam mit den Scorpions im Ziggo Dome, in Belgien im De Kreun und kommen auch für zwei Show nach Essen und Aschaffenburg. Weitere Auftritte werden folgen. Es lohnt sich also auf ein Konzert der Moonkings zu gehen, denn die Band liebt den Kontakt zu ihren Fans. Nach jedem Gig kamen die Musiker zur Autogrammstunde und hatten auch Zeit für ein kurzes Gespräch.

Fotos aus dem Atak in Enschede

Fotos aus dem Doornrosje in Nijmegen

Fotos aus dem De Bosuil in Weert

Heaven’s Sapphire im Riff

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Heaven’s Sapphire aus Bochum präsentierten am Samstag ihre Debüt CD “Welcome to wonderland” vor dankbarem Publikum. Das Riff war gut gefüllt als die Band, mit vielen ausgezeichneten Musiker, die Bühne betrat. Man könnte die dargebotenen Songs als ganz spezielle Mischung von unterschiedlichen Musikrichtungen beschreiben. Da waren wunderbare Instrumentalstücke zu hören. Rockige Songs und auch Popmusik wurde gespielt. Die meisten Lieder wurden vom Sänger der Band Desert Company gesungen. Meikel Böhler überzeugte nicht nur mit seiner hervorragenden Stimme, er bewies auch, dass er sehr unterschiedliche Musikstile singen kann. Die Band war mit weiteren guten Musikern besetzt. Hier zeigten besonders Jörg Wegner, Sven Bergmann, Frank Dielewski und Markus Freiwald kleine Soloeinlagen. Ein gesangliches Highlight war ohne Frage der Auftritt von Pamela Falcon, die mit ihrer herausragenden Stimme das Publikum jubeln ließ.

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Aber auch Lisa Thomaschewski brachte mit ihrem Auftritt als “Ersatzspieler”, für den aus privaten Gründen verhinderten Jay Oh, eine besondere Leistung auf die Bühne. Sie sang nach nur einer Probe den Part vom Supertalent Gewinner. Nach zwei Zugaben beendete die Band das Programm, das durch Gratis Currywurst und CD Verkauf mit Autogrammstunde abgerundet wurde.

Alle Bilder aus dem Riff findet ihr hier.

Almanac CD Release im Rockland in Witten

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Die Release-Party von Almanac​’s neuem Album “Kingslayer” im Rockland​ in Witten war super. Der Gitarrist Victor Smolski und die Sängerin Jeannette Marchewka waren am Freitag (24.11.2017) ins Rockland gekommen um das neue Album zu präsentieren. Victor Smolski spielte das komplette Album, ein paar Stücke vom Debüt und signierte zusammen mit Jeannette Marchewka​ zahlreiche Digibooks der neuen CD. Victor spielte u.a. mit seiner Yamaha RGX420DZII und einem Engl Amp. Er erklärte interessante Details von der Produktion der neuen CD, sprach über seine Gitarrentechnik und gab viele Infos über die Tage im Studio. Man sah ihm die Begeisterung für seine Band Almanac an, wenn er über den neuen Silberling sprach. Die neuen Stücke haben uns alle sehr gut gefalllen. Mit der neuen CD topt die Band um Victor Smolski​ meiner Meinung nach das Debütalbum! Die Stimmung im Gitarrenladen Nr.1 war super und Jörg “Schmale” Möller sorgte wie immer für ein sehr gut organisiertes Event in seinem Rockland.

Alle Bilder aus dem Rockland

Moonkings Release-Party im Atak

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Am letzten Samstag feierten die Vandenberg’s Moonkings ihre Release-Party im Atak in Enschede. Vor vollem Haus überzeugten die vier Musiker mit einer gelungenen Mischung aus erstem und zweitem Album, sowie einigen Whitesnake und Led Zeppelin Klassikern. Nach fast drei Jahren hatte die Band Anfang November ihr zweites Album herausgebracht und nun wurde das im Atak gebührend gefeiert. Die Band RUV spielte als Support in dieser Show und brachte das Publikum schon richtig gut in Stimmung. Ihre Musik mit einem sehr persönlichen Stil ließ meine Ohren sofort aufhorchen. Sehr schöner Gesang mit gut arrangierten Stücken. Von der Band um Sänger Jeroen Nielen werden wir bestimmt noch etwas hören. Danach kam Adrian Vandenberg, wie immer gut gelaunt, mit seiner Band auf die Bühne und spielte sofort den Opener “Tightrope” der neuen CD. Das Publikum war in bester Stimmung und sang die meisten Songs lautstark mit. Nach den Stücken “Nothing touches”, “Line of fire”, “Steal Away”, Angel in black”, “Close to you” und “Burning heart” wurde die Bühne etwas umgebaut. Jan Hoving und Adrian Vandenberg mit akustischer Gitarre bewaffnet, ließen leisere Töne anklingen und brachten die neue Ballade “What doesn’t kill you” und eine wunderbare Version von “Sailing ships”. Die Fans im Saal honorierten dies mit mächtigem Applaus. Ich hatte eine Gänsehaut bei diesem Song bekommen, denn nicht nur die Stimme von Jan Hoving, sondern auch die tolle Atmosphäre trug dazu bei. Dann wurden  vom Bassisten Sem Christoffel wieder harte Töne angeschlagen. Unter anderem wurde auch der Whitesnake Klassiker “Here I go again” gespielt und wenig später zeigte Mart Nijen Es, dass er zur Elite der “Drumsticks schleudernden Zunft” zählt. Die Band war sichtlich zufrieden, als sie nach einem letzten “Rock and Roll” die Bühne verließ, um danach noch unzählige Alben, Poster und Shirts zu signieren. Die Tour von den Moonkings geht noch durch viele Städte in den Niederlanden, England und auch durch Deutschland.

Alle Fotos von der Release-Show im Atak.

Delain in der Bochumer Zeche

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Früher als angekündigt eröffnete Cellar Darling aus der Schweiz den Abend am letzten Samstag in der Bochumer Zeche. So konnten wir leider nur zwei Stücke der Band hören. Nach kurzem Umbau stürmten dann Serenity aus Österreich die Bühne und konnten das Publikum sofort von sich überzeugen. Guter Gesang (unterstützt von der charmanten Natascha Koch) und Symphonic Metal mit viel Power zeichnen die Tiroler aus. Der sympathische Sänger Georg Neuhäuser hatte das Publikum auch sofort im Griff und hinterließ mit seinen Bandkollegen einen sehr guten Eindruck. Dann kam Delain, der Hauptact aus den Niederlanden auf die Bühne und schoss ein Feuerwerk nach dem anderen ab. Nicht nur optisch, sondern vor allem musikalisch, denn sie hatten den Nightwish Bassisten Marco Hietala im Gepäck und der war anscheinend in Höchstform. Das Publikum in der Zeche klatschte, jubelte und sang die Songs von Delain lautstark mit. Eine Stimmung wie es sie nur in der “kultigen” Zeche an der Prinz-Regent-Strasse gibt. Fazit: Ein super geiler Abend mit hervorragenden Musikern.

Alle Fotos aus der “kochenden” Zeche.

Rose and Crown Festival

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Leider konnten wir nur einen Tag vom Rose und Crown Festival in Oberhausen im Resonanzwerk besuchen. Doch schon der erste Tag hatte es in sich. AngelInc aus Duisburg eröffneten das Festival mit ihrem dynamischen Industrial Groove Metal. Die Band hatte im Mai bei Redlion Music unterschrieben und ist nun auf vielen Festivals zu sehen. Als zweite Band spielten Elvellon aus Moers. Die Band ist seit 2010 mit kraftvollem Symphonic Metal unterwegs und wird in diesem Jahr noch ihr Debütalbum veröffentlichen. Die Show der ersten beiden Bands heizte die Menge in der Halle an der Essenerstrasse mächtig ein und sorgte für eine klasse Stimmung. Dann kam Haggard, der Headliner des ersten Festivaltages auf die Bühne und bot dem Publikum einen Auftritt der Extraklasse. Die an diesem Abend zehn köpfige Gruppe, um Asis Nasseri, zeigte eine Show mit allem was die Herzen der Fans höher schlagen lässt. Asis war von Location, Sound und Fans so begeistert, dass er einen weiteren Auftritt in Oberhausen ankündigte. Die ausgefallene Instrumentierung und die vielseitige Musik macht Haggard zu einer sehr beliebten Band. Die Sängerin Janika Gross mit ihrer hervorragenden Stimme bot eine ausgezeichnete Leistung und begeisterte uns besonders. So endete nach einigen Zugaben der erste Festivaltag. Das Festival hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen und auch die Location im Resonanzwerk ist sehr zu empfehlen.

Alle Fotos vom Festival.

Serious Black im Helvete

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Das Helvete in Oberhausen hatte sich mit Serious Black, Herman Frank und Stormhammer gleich drei coole Bands ins Haus geholt. Die Münchner Stormhammer eröffneten den Abend und brachte das Publikum schnell in Stimmung. Danach kam Herman Frank mit seiner Band auf die Bühne. Der geniale Rick Altzi überzeugte mit seiner außergewöhnlichen Stimme und auch der Rest der Band mit André Hilgers (Drums), Heiko Schröder (Gitarre) und Tomcat Kintgen (Bass) zeigten vollen Einsatz. Herman Frank ließ die Gitarrenherzen mit seinem Hammersound und geilen Solis höher schlagen. Ich kannte diese Band bisher noch nicht und muss sagen, die haben mich echt begeistert!!

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Dann kam der Hauptact “Serious Black” auf die Bühne und ließ es mächtig krachen. Die fünf Musiker spielten Stücke ihrer erst drei Alben und überzeugten mit guten Sound. Die Bühnenshow die vom Frontmann Urban Breed getragen wurde, bekam vom Bühnenlicht und Nebeleffekten gute Unterstützung. Insgesamt ein toller Abend mit geilen Bands und preiswerten Getränken.

Hier seht ihr alle Bilder vom Abend im Helvete.