Rockjuwelen in Beckum

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An Tagen an denen viele Konzertbesucher beim Rock am Ring oder anderen Festivals verweilen, gibt es Konzerte, die man als schlichtweg genial bezeichnen kann, so dass alle, die da zu Hause geblieben sind, nur bemitleidet werden können. Solch ein Konzert fand am Samstag in Beckum im W-39 statt. Dennis Hormes hatte sich mit seiner Band angekündigt. Leider hatte die Vorband Abandon Hope einen Tag vor dem Konzert ihren Auftritt abgesagt und man präsentierte kurzerhand einen Ersatz, der es in sich hatte. Das Trio Jen Majura & Friend standen nun auf dem Programm. Ich machte mich am Abend also auf den Weg nach Beckum, einem kleinen Ort im Nordosten Nordrhein-Westfalens, den ich nur von seltenen Pflanzen her kannte. Das W-39 auf der Wilhelmstr. 39 :-) liegt mitten in der Stadt und präsentiert sich mit einem coolen Outfit und nettem Türsteher. Auch die Bedienungen waren sehr freundlich und an vielen Tischen aß man Hamburger, die hier einen sehr guten Ruf genießen. An der Tür begrüßte mich Dennis Hormes und auch der Rest des Abends war, als hätte man alte Freunde nach einigen Jahren wiedergetroffen.

Jen Majura (Evanescence) eröffnete den Abend allein auf der Bühne und spielte, später dann mit Thomas Brocke (Percussion) und Matthias Degener (Git/ Voc), viele verschiedene Musikstücke unterschiedlicher Genres. Da wurden natürlich Stücke von ihrem ausgezeichneten Soloalbum in der Akustikversion dargeboten, aber auch Klassiker wie „Wild World“ von Cat Stevens wurden gespielt. (Die amerikanische Band Mr. Big hatte dieses Stück vor einigen Jahren auf dem Album „Bump ahead“ veröffentlicht) Das Trio begeisterte das Publikum im W-39 von der ersten Note an und Jen Majura bewies das ihr ruhigere Songs stimmlich sehr gut stehen. Der Schlagzeuger und Percussionist Thomas Brucke zeigte mir ein weiteres Mal, das nicht die Menge der Instrumente den Könner ausweist, sondern die Art die wenigen Teile zu benutzen. Eddie Conard hatte mir das in Ede vor einiger Zeit mit einem Cajon und zwei Becken gezeigt. Auch Matthias Degener überzeugte stimmlich und gitarrentechnisch und so hatte Dennis Hormes nach einer lautstarken Anfrage von Jen Majura „Ob sie noch was spielen können“ auch sofort „Ja mach mal“ geantwortet. Die Band wurde dann nach zwei weiteren wunderbaren Songs mit einem herzlichen Applaus verabschiedet.

Dennis Hormes und Band erhöhten dann die Lautstärke um einiges, denn der gebürtige Kempener spielt ja die, wie Martin Engelien immer so schön sagt, elektrische Stromgitarre. Hormes wurde als 16 jähriger Endorser der Gitarrenfirma Gibson und seine weiteren Stationen als Musiker sind so vielseitig wie sein Gitarrenspiel. Er hat ein ähnliches Verhältnis zu seinem Instrument wie Hendrix. Mit Schlagen auf den Korpus, Kratzen oder leichtem Berühren der Saiten liebkost er sein Instrument wie der Großmeister damals. Auch an diesem Abend zelebriert er unter anderem Hendrix‘s Little Wing auf höchstem Niveau. Von seinem neuen Soloalbum spielte er Stücke wie Six String Therapy, Fading, Cashing up und Morning lights, die mich live noch mehr begeistern. Man muss es einfach sehen, wie er spielt und seine Spielfreude und Technik beobachten.  Seine Mitstreiter Benni Koch und Claus Fischer lieferten ebenfalls eine herausragende Leistung, die sie bei einem kurzen Solo am Schlagzeug und am Bass unter Beweis stellten. Nach weiteren Songs vom neuen Album und einem genialen Instrumentalstück beendete die Band mit einer Zugabe den Abend. Einen Abend, den ich so schnell nicht vergessen werde. Musiker solcher Klasse werden in der heutigen Zeit leider von TV und Presse nicht gerade gut unterstützt. Da stürzt man sich lieber auf Klatsch, Casting Superstars und andere Sternchen, deren Namen  man am nächsten Tag schon vergessen hat.

Die Namen Hormes und Majura sollte man sich auf jeden Fall auf ein Post-it schreiben und am Montag im CD Laden um die Ecke auf die Theke legen! ;-)

Weitere Fotos findet ihr hier.

Die deutschen Götter des Prog-Metal in Helmond

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Vanden Plas meine absolute Lieblingsband spielte am Freitag 25.03.2016 in Helmond in der Cacaofabriek. Die Vorgruppe Soul Secret aus Italien spielte eine dreiviertel Stunde und kam beim Publikum ganz gut an. Dann nach dem Umbau und meinem Poloshirt Einkauf :-) kam Vanden Plas aus Kaiserslautern auf die Bühne. Sie wurden vom holländischen Publikum sofort mit einem herzlichen Applaus empfangen. Die Stimmung war prima und die Band in bester Form. Bassist Torsten Reichert und Schlagzeuger Andreas Lill, der sichtlich von seinem neuen Schlagzeug begeistert war, stellten eine solide Rhythmussektion und Andreas zeigte immer wieder herausragende Soli. Keyboarder Günter Werno sorgte für einen phantastischen Klangteppich. An der Gitarre zeigte Stefan Lill, dass er mit zu den besten seines Fachs zählt und Andy Kuntz stellte wieder einmal unter Beweis, dass er der für mich beste Rocksänger überhaupt ist. Die Band harmonierte perfekt und die Lightshow in der Cacaofabriek war ebenfalls gut auf die Band abgestimmt. Der Sound in der Halle war ein Hörgenuss, nichts übersteuerte oder war zu laut. (Die Setlist habe ich als Foto eingestellt.) Nach dem Konzert kam die Band auch noch an den Merchandise Stand um zu plaudern und Autogramme zu geben. Vanden Plas ist eine nicht nur musikalisch sehr gute Band, sondern auch eine herzliche Truppe. Vielen Dank für den wunderbaren Gig in der Cacaofabriek, die übrigens eine klasse Location ist.

Alle Fotos aus der Cacaofabriek.

Avantasia live in der Turbinenhalle

In der Turbinenhalle in Oberhausen stand am 20. März die Band Avantasia auf der Bühne. Laut Tobias Sammet war die Halle schon seit Monaten, also auch schon vor dem Auftritt bei der Vorentscheidung zum Grand Prix, ausverkauft. Die Stimmung war super. Die Band spielte insgesamt weit über drei Stunden. Neben der Band um Tobias Sammet waren Amanda Somerville, Eric Martin, Bob Catley, Michael Kiske, Jorn Lande, Ronnie Atkins und Herbie Langhans auf der Bühne. Stücke aus allen Alben von Avantasia wurden auf der riesigen mittelalterlich gestylten Bühne gespielt. Natürlich viele Songs vom neuen Album “Ghostlights”. Ein wahnsinnig starkes Konzert!

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Alle Foto aus der Turbinenhalle findet ihr hier.

Nightwish Live in Oberhausen

Gestern Abend stand die finnische Symphonic-Metal-Band Nightwish auf der Bühne der König-Pilsener Arena in Oberhausen. Nachdem die Vorbands Amorphis und Arch Enemy kräftig eingeheizt hatten, kam die sechsköpfige Band mit einer bildgewaltigen Show in die Arena. Die Band zeigte eine Show der Extraklasse und die bezaubernde Floor Jansen hatte das Publikum vom ersten Ton an fest im Griff. Jede Menge Specialeffects, Videoleinwände und eine geniale Lightshow nahmen das Publikum mit auf eine phantastische Reise durch die Alben der Band. Nightwish haben in Oberhausen voll überzeugt und mit ihrerm neuen Album bewiesen das da immer noch was geht. ;-)

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Die Bilder vom Konzert findet ihr hier.

Neuigkeiten

Oktober 2015: Seit heute sind neue CD Kritiken online und auch ein neues Video.

Juli 2015: Es gibt neue Photos von Doro vom Stadtfest in Duisburg und von Loudness beim Sommerfest im Turock in Essen. Außerdem zwei neue CD Kritiken. Es gibt neue Fotos von The Iron Maidens und AC/DC und unter Konzerte, neue CD Tipps und einige neue Konzert Tipps. Viel Spaß auf euren Konzerten und viele Grüße Marius und Chris

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Welcome to Gigs & Festivals

Diese Seite informiert über Festivals, Konzerte und neue Medien im Bereich Rockmusik.  Es erscheinen viele Fotos von Konzerten, Video- , CD- , Buch- und Konzert- Tipps und in Kürze auch Berichte von Festivals und kleinen Gigs in kultigen Hallen. Diese Webseite ist so eine Art Familienunternehmen, denn mein Sohn Marius ist genau wie ich ein großer Fan der Rockmusik. (Foto: Backstage Hotel Amsterdam)

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Viel Spaß wünschen Marius und Chris

 

 

 

Alle Fotos: © Birgit Falk, Marius Falk und Christian Falk