Viel Spaß beim “Nord Openair”

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Zum achten Mal veranstaltete die Kultkneipe „Cafe Nord“ am Viehofer Platz das “Nord Openair” in Essen. Im letzten Jahr feierten Chefin Verena Steinhauer und ihr Team noch das fünfundzwanzigjährige Jubiläum. In diesem Jahr hat die Truppe wieder eine beeindruckende Veranstaltung auf die Beine gestellt. Drei Tage lang Rock und Metal vom Feinsten und das ganze Spektakel wie immer kostenlos. Bands wie Skindred, Motorjesus, Annihilator, Hardcore Superstar, Entombed AD, Prong, Death Angel, Deserted Fear und Darkness, um nur einige zu nennen, standen vom 28. bis 30. Juli auf der großen Bühne in der Essener Innenstadt.
Die perfekte Organisation hat man in den letzten Jahren gelernt und jedes Mal die kleinen Fehler behoben. Bierstände, Grillwagen, Cocktails, Merch und sogar vergane Verpflegung hatte man diesmal aufgebaut, um den Fans aus ganz Europa etwas besonderes zu bieten.
Die Stimmung war großartig und so wurde so manche Band tierisch abgefeiert. Die Musiker waren ihrerseits von der Stimmung so angetan, das man manchen Bandmitgliedern die Instrumente abnehmen musste, um der nächsten Band die Bühne vorzubereiten. :-) Das Publikum war megamäßig drauf und verblüffte immer wieder die Bands und auch die Crew vom Nord Openair. Die Fans, die zeitweise das Gelände aus Platzmangel nicht betreten dürften, hatten auch außerhalb des Festivalbereichs die Möglichkeit zu essen und zu trinken. Die Lightshow und der Sound waren Spitzenklasse und so machte jeder Auftritt doppelt viel Spaß!

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Die Leute vom ASB Rettungsdienst hatten bis zum Samstagabend keine außergewöhnlichen Einsätze. Lediglich ein paar Leute mit Kreislaufproblemen, Hautabschürfungen und Prellungen, sowie natürlich auch ein paar „Gäste“, die etwas zu tief in den Plastikbecher geschaut hatten. Die Sicherheit wurde beim Festival wirklich groß geschrieben, denn die Security machte ihre Sache ausgezeichnet und auch die zusätzlichen Notausgänge gaben dem Besucher ein gutes Gefühl. Einen ganz kleinen Punktabzug gibt es nur für den fehlenden Gehörschutz, der leider auf dem Gelände nicht angeboten wurde. ;-)
Insgesamt also eine schöne, sichere und fröhliche Veranstaltung, die auch im nächsten Jahr bestimmt wieder tausende Headbanger in den Ruhrpott lockt. In diesem Jahr haben an den drei Tagen schätzungsweise ca. 12.000 das Festival besucht. Wir freuen uns schon auf das Nord Openair 2018.

Alle Fotos vom Nord Openair.

Frauen und Technik

DSC_0054Nita-StraussDieses oft zitierte Klischee trifft auf Nita Strauss auf keinen Fall zu. :-) Sie hatte im Rockland in Witten ihren Verstärker und besonders ihre Gitarre voll im Griff. Die ehemalige Gitarristin von “The Iron Maidens” spielte neben Stücken aus dieser Zeit, natürlich auch den Klassiker “Poison” von Alice Cooper, bei dem sie jetzt die Gitarre schwingt! Wer sie live mit ihm zusammen auf der Bühne erleben möchte, kann sie am 18. November im Königpalast in Krefeld sehen.

Alle Fotos aus dem Rockland.