Neue CD Reviews

Neuheiten:

rsb5nvnIJen Majura – InZeNity

Jen Majura ist ihrem Stil treu geblieben. Wie beim Vorgänger hat das neue Album ein geiles Cover und Booklet (Tom Row Jäschke), fetten Sound und echt coole Songs. Das neue Album von Jen Majura glänzt also in allen Bereichen. Ja klar, denn auch die Gastmusiker sind wieder 1te Liga. Da geben sich Jeff Waters, Alex Skolnick, Mattias Eklundh, Jan Zehrfeld und Nico Schliemann die Studioklinke in die Hand und liefern voll ab. Dennis Hormes schreibt als i- Tüpfelchen noch an zwei Stücken mit. Das Album beginnt mit einer Power, die meinen kleinen JBL On Tour Lautsprechern alles abverlangt. “All the other ones” ist fetter Metal, der sofort ins Blut geht. Der Puls bleibt auch erst mal hoch, denn “InZENity” ist echter JEN Rock, der ihren eigenen Stil super gut wiederspiegelt. Auch “Leave me”, “Drama Queen” und “Bully Lies” gehen in diese Richtung, lassen aber auch die Vielseitigkeit der Musikerin erkennen. Ruhiger gehts dann mit “Lied ohne Namen” weiter, obwohl dieser Song einen Namen verdient hätte, denn er zeigt eine Seite an Jen, die ich persönlich besonders mag. In diese Stille bricht dann Jen’s Ibanez mit einem heavy Sound, der Ihre EL 34 Verstärkerröhren ans Glühen bringt. Auch “Sick brain” und “Stupid piece of wood” rocken auf einem hohen Level, dass das gesamte Album hält. Das Instrumental “Tobi didn’t show up for breakfast” ist genial gut und eignet sich für höhe Aufgaben als nur Frühstücksmusik zu sein. ;-) Der Song “Like Chuck Norris” verbreitet dann wieder echte Partystimmung. Der zweistimminge Gesang auf “Far away”, der anscheinend komplett von Jen kommt, beweist (nicht nur bei diesem Song) dass Jen nicht nur ne obercoole Klampfe spielt, sondern auch eine ausgezeichnete Sängerin ist. Um es abschließend zu sagen: Jen das ist “Best from east to west”. :-) Fette Six points. © Chris

 

21742973_1790768607881853_9Almanac – Kingslayer

Geheimnisvoll und rockig startet das neue Album von Almanac. Das neue Werk ist noch melodiöser und auch etwas härter geworden. “Children of the sacred path” lässt das Gesangstrio “Marchewka, Readman, Franck” glänzen. Die Gitarrenarbeit von Victor Smolski sticht immer hervor, ohne zu überwiegen. Geniale Riffs, atemberaubende Soli und ausgezeichneter Gesang sind bei allen Stücken garantiert. Der Gitarrenlauf von “Guilty as charged” brennt sich in die Gehörgänge und “Hail to the king” lässt die Füße nicht still stehen. Besonders die Gesangsparts sind hier echt cool. “Losing my mind” wurde schon vorab als Video veröffentlicht und perfekt umgesetzt. Das Instrumentalstück “Kingslayer” ist das Intro zum Song “Kingdom of the Blind”, der besonders David Readman, mit seiner grandiosen Stimme, in der Mittelpunkt stellt. In “Headstrong” dominiert wieder ein sehr geiler Gitarrenlauf und außerdem Andy B. Franck’s markante Stimme. Der einzige ruhige Song “Last Farewell” zeigt wie wunderbar die Stimmen von Marchewka und Readman harmonieren. Beim letzten Track “Red Flag”, den Jeannette Marchewka geschrieben hat, kommen noch einmal alle Stimmen zum Zuge, untermalt von Victor Smolskis genialer Musik. Ein Hammer Album, das wie schon gesagt das Debüt toppt! Das Digi Book hat zusätzlich eine DVD mit einem Studio-Report, Video Clips und Liveaufnahmen vom Masters of Rock 2017. Six Points :-) © Chris

 

369595-empVandenberg’s Moonkings – MK II Schon über eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung erreichte mich das kleine Paket von Mascot Records. Inhalt war eine CD, ein Shirt und ein Poster meiner Lieblingsband Vandenberg’s Moonkings. Strahlen über alle vier Backen. Man hatte ich darauf lange gewartet. Dann der erste Hördurchgang, der zweite. Dann kam das Album langsam immer mehr zu mir. Oft ist es so, dass CD’s die mir sofort gefallen, auch nur kurz in meinem Player liegen. Anders bei den Vandenberg’s Moonkings, das erste Album lief 2014 rauf und runter. Die Musik im Stil der Siebziger gefiel mir auf Anhieb. Mit “Tightrope” eröffnen die vier Niederländer das neue Werk sehr rockig. Auch “Reputation” bleibt mit “Angel in black” in der Rockspur, wobei “Angel in black” noch etwas hervorsticht. Das abwechslungsreiche “The Fire” sprengt mit über sieben Minuten nicht nur den Zeitrahmen! Dann wird es ruhiger und Adrian Vandenberg zaubert mit “Walk away” wieder eine seiner wunderbaren Balladen aus seiner Les Paul. “All or nothing”, “Ready for the taking”, “New Day”, “Hard Way” und “If you can’t handle the heat” sind alles klasse Rocker mit coolem Groove. Mit “What doesn’t kill you” bringt Mr. Vandenberg einen echten Ohrwurm auf das Album, der textlich aktueller nicht sein kann. Er handelt von den kettenrasselnden, selbstsüchtigen Staatmännern auf unserer Welt und das wir uns nicht unterkriegen lassen sollen. Einen Coversong hat er auch diesmal drauf. Mit “Love runs out” von One Republic und dem Rest der CD kann die Party auf seiner schon laufenden Tournee mächtig abgehen. Sechs satte Punkte. © Chris

 

Annihilator – For the Demented 369748-emp Schnelle coole Riffs, abwechslungsreiche Songs und harter Sound, das umschreibt in etwa das neue Annihilator Album “For the Demented”. Schon mit dem ersten Track “Twisted Lobotomy” geht es gleich tierisch schnell ab. Bei jedem Song liefert Jeff Waters nicht nur mit seiner Gitarre ab, auch sein Gesang kommt sehr gut rüber. Bei den Songs wurde sehr vielseitig komponiert und so kommt “Pieces of you” balladesk, “the Way” punkig-rockig und “Phantom asylum” bizarr metallisch daher. Letzteres erinnert mich ein bisschen an die Titelmusik der Fernsehserie “Die Zwei”. :-) Das instrumentale “Dark” und das rockige “Not all there” runden das starke Stück Metall gelungen ab. Jeff Waters und Rich Hinks (Bass) haben im Studio gute Arbeit geleistet und sind schon jetzt zusammen mit Aaron Homma (Gitarre) und Fabio Alessandrini (Drums) mit der neuen CD auf Tour. 6 Points © Chris

 

ConspiriaConspiria – Signs and Origins Da ich Conspiria schon mehrmals live gesehen hatte, war ich extrem gespannt was die Band aus Friedberg in Hessen auf ihrer Debüt-EP so auf den Rohling brennt. Schon beim Opener „The Awakening“ war ich beeindruckt von dem bombastischen Sound auf der CD. Das Orchester, welches der Gitarrist Julian Jönck im Heimstudio programmiert hat, klingt unwahrscheinlich natürlich. Der echte Chor (!) beim zweiten Track „Prophecy of Doom“ ist hervorragend abgemischt, wie die gesamte EP. Nadine Mittmanns Stimme sticht auf der EP besonders hervor. Ihr bezaubernder Gesang harmoniert mit Julian Jönck‘s gutturalen Einlagen und lässt zusammen mit dem Gesamtsound die Musikrichtung „Symphonic Metal“ sofort erkennen. Geheimnisvoll und mystisch klingt der zweite Track. Aber auch „Ophelia‘ Song“ überzeugt durch gute Gitarrenarbeit, viele verschiedene Instrumentalparts und schönem Chorgesang. Der letzte Song „The Faintness“ bohrt sich in die Gehörgänge und setzt meiner Meinung nach den Höhepunkt auf der EP. Mit der abschließenden Orchesterversion von „Prophecy of Doom“ folgt noch ein Bonustrack. Das Cover ist sehr liebevoll gestaltet und setzt sich damit von den meisten Designs in diesem Genre wohltuend ab. Einzig der fehlende Keyboarder in der Band, wie in einigen anderen Bands dieser Musikrichtung, stört mich persönlich ein wenig. Denn Keyboards dominieren doch sehr in den meisten Stücken. Fazit: Conspiria haben mit „Signs and Origins“ ein echt heißes Stück Metal geschmiedet. :-) Five Points © Marius

 

91V38sE4krL._SL1500_Sons of Apollo – Spychotic Symphony Gleich mit “God of the sun” haben mich Sons of Apollo gefangen, denn der Song ist derart geil gemacht, dass man schon nach zweimaligem Hören den Refrain mitsummt. Der “Elfminüter” ist genial abwechslungreich und mit viel Power produziert. Bei den ganzen Supergroups, die da aus dem Boden wachsen, fragt man sich, ob das wirklich noch super ist. Ja, kann ich nur sagen, denn mit Jeff Scott Soto, einem meiner Lieblingssänger schon seit Axel Rudi Pell’s Eternal prisoner, sind da nicht nur außergewöhnliche Musiker an den Instrumenten, sondern auch ein Sänger der Extraklasse. Alle Stücke glänzen auf unterschiedliche Art. Mal mit Soto’s Stimme auf “Alive”, mal mit “Purple” Klängen auf “Divine Addiction” und zum Schluss mit jazzig, rockiger Instrumentalorgie auf “Opus Maximus”. Ich finde ein echtes “Musthave”! 6 Points © Chris

 

917iLu9eLAL._SL1500_Alice Copper – Paranormal Wenn bedenkt dass Mr. Cooper schon fast siebzig ist und immer noch so manchen jungen Hüpfern was vormacht, dann muss man vor der Leistung den Hut ziehen. Mit Paranormal legt der Mann mit den schwarz umrandeten Augen wieder ein Meister Werk vor. Cooper war schon immer für Überraschungen gut und so hat er es auch diesmal geschafft was Besonderes auf CD zu brennen. Gleich zwei CD’s beinhaltet das Album. Die zweite mit zwei weiteren neuen Songs hat noch sechs Liveaufnahmen aus den USA drauf. Schon der Opener auf dem ersten Silberling lässt Rockfans jubeln. Seine Ideen für neue Stücke sind immer genial. Cooper kopiert sich nicht selbst. Stücke wie „Paranoiac Personality“ oder „The sound of A“ suchen Ihresgleichen. Paranormal ist genauso wie der Titel es schon sagt. Five Points ;-) © Chris

 

Motörhead – Under Cöver 51RXeUHac6L._SS500 Ein Coveralbum der besonderen Art. Allein die Songauswahl ist schon genial und wenn dann noch der typische Motorhead Sound bei Stücken wie “Breaking the law” oder “Whiplash” mit der Stimmer vom leider verstorbenen Sänger “Lemmy” zu hören ist, dann läßt er seine Fans noch mal richtig abrocken! Das geniales Album sollte nicht nur jeder Motörhead Fan im seinem CD Regal stehen haben. Also nicht lange fackeln, sofort zugreifen und kräftig abfeiern. Six points. © Chris

 

81mhAMFlF0L._SL1200_ Accept – The rise of chaos Auf dem Wacken 2017 war eigentlich die Generalprobe fürs neue Album und so für die Band natürlich eine riesige Chance. “Die by sword” und Rise of Choas” wurden vorgestellt und schlugen gleich ein. Das ganze Album strotzt nur so vor Power und Spielfreude. Mark Tornillo hat sich nach dem vierten Album sehr gut in die Band eingefügt und beweist seine Qualitäten auch live. Das Album ist kraftvoll und knackig aufgenommen worden, so wie man den Accept-Sound mag. “Koolaid”, What’s done is done” und “Race to extinction” gefallen mir hier am besten. Von mir gibt es dafür five Points. © Chris

 

RiverdogsRiverdogs – Carlifonia Vor 27 Jahren hatte ich mir ein Album von einer Band namens Riverdogs gekauft. Ich kannte damals nur Vivian Campbell und sein geniales Gitarrenspiel. Die Musik, fernab von Dio, mit einem sehr schönen Gesang gefiel mir sofort. Daher war ich natürlich überrascht, dass die Riverdogs nach so langer Zeit wieder ein Album auf den Markt gebracht haben. Ich hatte sie leider aus den Augen verloren. Doch jetzt kommen sie mit einer spritzig frischen CD aus meinen Lautsprechern und überzeugen gleich mit dem Opener “American Dream”. Alle Stücke haben ein außerordentlich hohes Niveau. Die Stimme von Rob Lamothe hat einen unheimlich bluesigen Touch und es macht Spaß, dem in Dunnville (Canada) lebenden Sänger, zu zuhören. Die Band hat ein Gespür für coole Melodien und läßt bei keinem Stück Langeweile aufkommen. “The Heart is a mindless bird” und “You’re too rock and roll” sind meine absoluten Highlights. Wer auf bluesigen Rock steht, ist hier genau richtig aufgehoben. Klar, hier gibt’s natürlich six Points :-) © Chris

 

Mr-Big-Defying-Gravity Mr. Big – Defying Gravity Mr. Big haben mit “Defying Gravity” ihr neuntes Album auf den Markt gebracht. Das Album wurde von Kevin Elson produziert, der schon die ersten beiden Alben abmischte. Das neue Werk bleibt dem Stil der vier Talente treu und ist abwechslungsreich wie immer. Anspieltipps kann man kaum geben, aber “Defying Gravity”, “Everybody Needs a Little Trouble”, “Mean to Me”, “1992″ und “Be Kind” sind mir persönlich im Kopf hängen geblieben. Der Sound ist gewohnt rockig und kräftig. Also müssen sich Mr. Big Fans keine Sorgen machen. :-) Six points. © Chris

 

Circus-Maximus-hio-CDVD-cover Circus Maximus – Havoc live in Oslo Michael Eriksen und seine Band liefern hier voll ab. Der geniale Sänger war mir besonders auf dem neuen Album von Ayreon aufgefallen, wo er für meinen Geschmack andere Größen in den Schatten stellte. Das verlinkte BOX Set beinhaltet DVD und zwei CD’s voll mit den Highlights der letzten Alben. Das Heimspiel im Osloer Rockefeller ist ausgezeichnet auf den Rohling gebracht worden und zeigt auch klangtechnisch keine Abstriche. Five Points. © Chris

 

AvatariumAvatarium – Hurricanes and halos Was macht die schwedische Band Avatarium denn da? Bringt ein Album raus und zeigt der Konkurrenz, dass es auch anders geht. Kein Stück gleicht dem anderen und keines ist womöglich ein Lückenfüller. Die Band um den Gitarristen Marcus Jidell hat zwar unverkennbare Einflüsse wie z.B. Black Sabbath, Led Zepplin oder Deep Purple, ist aber schon allein durch die außergewöhnliche Stimme von Jennie-Ann Smith eigenständig und markant genug, um nicht als Kopie bezeichnet zu werden. Auch die anderen Musiker wie Lars Sköld (Drums), Rickard Nilsson (Keyboards) und der einmailge Mats Rydström (Bass) geben dem Album eine besonders kreative Note. Der Opener “Into the fire, into the storm” ist genau am richtigen Platz auf dem Album, denn so muss ein Song ein Album eröffnen. Aber auch die weiteren Stücke packen den Hörer sofort und lassen ihn auch bis zum Track “Hurricanes and Halos” nicht los. Insgesamt bietet das knapp 45 Minuten lange Album alles was ein Rockfan haben möchte. Geniale Balladen “When breath turns to air”, rockige Monstertracks “Medusa child” (9 Minuten!!) und beeindruckend schöne Kompositionen “Hurricanes and Halos”. Die CD hält dieses hohe Level über alle acht Tracks und macht Appetit auf ein Konzert mit dieser frischen und ideenreichen Band! :-) Six points © Chris

 

81z1Hda+5gL._SL1200_Ayreon – The source Schon Wochen vor dem Release hatte Arjen Lucassen es spannend gemacht und die Musiker des neuen Albums einzeln bekannt gegeben. Neben Paul Gilbert, James la Brie, Floor Jansen, Hansi Kürsch und Tobias Sammet sind u. a. auch Simone Simons, Russell Allen und Tommy Rogers vertreten. Das Album hat neben den insgesamt sechszehn Sängern, die alle einen bestimmten Charakter verkörpern, eine ausgezeichnete Instrumentierung mit Streichern, Flötisten und verschiedenen Gitarristen und Keyboardern. Seit 1995 hat Arjen Lucassen mit vielen verschiedenen Musikern insgesamt neun Alben veröffentlicht. Die Musik,  progressiven Rock mit vielerlei Einflüssen, schreibt der Multiinstrumentalist selbst. Das neue Album ist für mich ein sein absolut bestes Werk. „The Day That The World Breaks Down“ eröffnet das Album grandios. So viele verschiedene Einflüsse in einem Song und gleich ein Feuerwerk an wunderbaren unterschiedlichen Stimmen. Das gesamte Album ist gespickt mit hervorragenden Song und ausgezeichneten Künstlern. Hier gibt es keine Highlights. Das komplette Werk ist aus einem Guss, spektakulär und musikalisch einzigartig. Wer in den Genuss kommt eines der drei Konzerte zu sehen, kann sich glücklich schätzen, denn die drei Gigs sind ausverkauft. Wer mehr von Ayreon hören möchte sollte die Webseite von Mascot Label besuchen und dort bestellen, denn dort sind die alten CDs sehr günstig. Six points + ;-) © Chris

 

81BJ3P+233L._SL1200_Deep Purple – Infinite Es soll ja das letzte Album von Deep Purple sein, doch es klingt, als würde es noch ein paar Jahre so weiter gehen. Ich finde es immer gut, wenn man wirklich einen Schlussstrich zieht und eine Karriere beendet. Doch bei Deep Purple fällt mir persönlich der Abschied schwer, denn “Child in Time”, “Burn” oder “Knockin on heavens door” haben mich als 13 jährigen Rocker ;-) und später als 23 jährigen Metaller mehr als begeistert. Das neue Album ist eine kleine 45 minütige Reise, die am Ende in den Ursprüngen des Band endet. “Time for bedlam”, “All i got is you”, “the Surprising” und “Birds of Prey” sind meine Favoriten auf dem Album. Doch alle anderen Songs sind würdig auf dieser CD zu erscheinen. Der Purple Fan wird sowieso in den Laden stürmen und den Silberling kaufen. Wer jedoch noch unschlüssig ist, sollte meiner Meinug nach zugreifen, denn hier spielen fünf Vollblut-Musiker, die ihre Wurzeln nie wirklich vergessen haben. Deep Purple sind durch Don Airey und Steve Morse lediglich etwas aufgefrischt moderner geworden! Von mir zum Abschied noch mal six Points for “Infinite”! :-) © Chris

 

a0400089154_16Adrian Weiss Band – Criminal record Das dritte Album von der Adrian Weiss Band ist zwar schon ne Weile auf dem Markt, aber ich wollte es euch, falls ihr es noch nicht kennen solltet, nicht vorenthalten. Gitarren – Instrumentalmusik ist immer eine schwierige Sache. Entweder es funkt und man mag es oder es ist zu viel zu kompliziert und nur der beinharte Gitarrenfreak ist begeistert. Adrian Weiss hat genau die richtige Mischung dosiert und beeindruckt durch ausgefallene Ideen, Vielseitigkeit und besonders durch sauberes Handwerk. Bei seinen ersten beiden Alben konnte man schon den Weg erkennen, den er, fernab von Joe Satriani Kopien, einschlägt. Er brilliert durch feine Melodien, phantastische Arrangements und vor allen Dingen durch ein solides Bass-Schlagzeug Duo, das ihm den Raum für interessante und filigrane Gitarrenarbeit bietet. Nach Victor Smolski, Christian Muenzner und Manuel Korsakow als Gastmusiker hat Adrian Weiss für sein neues Album hochkarätigen Damenbesuch bekommen. Jen Majura, die neue Gitarristin von Evanescence zeigt auf “Completely Cut Loose” dem siebten Track des Albums warum sie heute mit Amy Lee auf der Bühne steht. Aber fangen wir mit dem Opener “Bird Hair Day” an. Der Track packt den Hörer schon nach dem zweiten Anspielen, denn die Melodie brennt sich sofort in die Gehörgänge ein und auch das leicht funkige “Beguiled” hat solche Qualitäten. “Three Wishes” lässt eigentlich keine Wünsche offen, es steigert sich langsam und durch seine Vielseitigkeit kommt wie auf dem gesamten Album keine Langeweile auf. “Anticipatory Obedience”, das könnte man nur bedingt gut singen und deshalb ist auch hieraus ein instrumentales Stück geworden. Alle Stücke von Adrian Weiss haben eine echte Geschichte, die der Gloryful Gitarrist im Booklet verewigt hat. Etwas ruhiger und balladesk kommt “The Dorian Way” aus dem Lautsprechern und auch “Everything´s Gonna Be Alright” kann man in dieser Kategorie einordnen. Beide Stücke glänzen durch wunderbar gefühlvolle Melodien. Bei “Completely cut loose wird’s richtig dreckig rockig und wie schon erwähnt mit Unterstützung von Jen Majura, was man auch in einem coolen Video (mit Dennis Hormes als Gangster) :-) bewundern kann. “Bassment Laughter” ist einer meiner Favs. Es ist vom Tempo her auch etwas langsamer und erzählt in der internationalen Sprache der Musik eine wunderbare Geschichte. Der letzte Track “Criminal Record” ist mit 7 Minuten und 51 Sekunden nicht nur das längste Stück auf dem Album, sondern von seiner Komplexiblität her einzigartig. Die Adrian Weiss Band live zu erleben macht Spass, denn die drei Musiker bringen jede Menge Spielfreude und gute Laune auf die Bühne. Ganz ehrlich gesagt, wollte das Album bei mir nicht sofort “Klick” machen. Doch nach mehrmaligem hören, ist es jetzt im Dauereinsatz im Player. Six rockin’ Points ;-) © Chris

 

yasi-coverYasi – Faith Rein durch einen Zufall bin ich auf das neue Album von Yasmin Hofer, die sich kurz Yasi nennt, aufmerksam geworden. Die 24 jährige Ulmerin macht seit ihrer Kindheit Musik. Zuerst mit Geige ausgerüstet, begeistert sie später als 14 jährige mit der Gitarre den “Master of six strings” Steve Vai. Ihre gemeinsamen Auftritte sind bei Youtube zu bewundern. Aber nun zum neuen Album “Faith”, das noch frisch gepresst riechend in meinem Player seine Runden dreht. Schon der Opener verrät von wem Yasi beeinflusst wurde. Die Herren Vai, Satriani und Macalpine dürften auf jeden Fall großen Anteil daran haben. “Cosmic star” (ein acht Minutenstück!) lässt mich sofort in die Welt der Yasi Hofer eindringen und stellt auch gleich unter Beweis, warum Steve Vai ihr neues Album als wegweisend bezeichnet. Das Reggae angehauchte “Felling zany” lässt dann auch Yasi’s Stimme erklingen, die für mich sehr schön natürlich klingt und nicht irgendwelchen anderen Sängern nacheifert. “Tender storms” ist wieder instrumental und wirkt erfrischend prickelnd in meinen Ohren. Das ruhige “Painting my own world” macht nachdenklich und ist mit einem ihrer hervorragenden Soli gespickt. Der Titelsong “Faith” wartet ein weiteres Mal mit einer wunderbaren Melodie auf, verzaubert den Hörer und lässt ihn weiter in der phantastischen Welt von Yasi reisen. Klassisch rockig folgt “Crossfire”, “Eclipsed” ist wieder eine kleine musikalische Geschichte und das bluesige “Come out to me” stellt eine weitere Facette der begabten Musikerin vor. “Clouds” ist nach mehrmaligem Hören des Silberlings mein Lieblingsstück geworden. Ich finde es beängstigend gut. :-) Mit “Liar” folgt das vierte und letzte rockige Gesangsstück. Die beiden Instrumentalstücke “Flying high” und “Namaste” reihen sich nahtlos in die, alle von Yasi selbst geschriebenen, mit wunderbaren Melodien versehenen Stücke ein. Wobei man “Namaste” meiner Meinung nach noch hervorheben muss. Es klingt wie eine Art Soundtrack zu einem spannenden Abenteuerfilm. Yasi, wie auch ein im Jahr 2011 entstandener Wirbelsturm über Australien genannte wurde, lässt auf ihrem zweiten Album keine Wünsche offen und zeigt tatsächlich Wirbelsturm ähnliche Merkmale. Optisch und besonders akustisch ein Naturerlebnis! Wer nach dem Kauf des Albums nicht genug von Yasi bekommen kann, sollte eines ihrer Konzerte besuchen oder zumindest den ebenso hervorragenden Erstling kaufen. Abschließend möchte ich noch die sehr guten Musiker erwähnen, die Yasi auf dem Album unterstützen. Die Herren Minnemann, Scherer, Hattler, Knauss, Bamberger, Schlachter und Frau Stoffels haben hervorragende Arbeit geleistet. Sechs satte Punkte! ;-) © Chris

 

81O6vtqLJvL._SL1200_Gotthard – Silver Nach 25 Jahren Bandgeschichte bringen die Schweizer Rocker ein Jubiläumsalbum mit dem Titel “Silver” auf den Markt. Fünfzehn Tracks inclusive zwei Bonusstücke machen auf den ersten Blick zunächst mächtig Spaß. Die Stücke haben alle den typischen Gotthard Sound, das Cover ist klasse und auch das Booklet ist in Hochglanz erstellt worden. Doch leider werde ich mit den ersten Stücken überhaupt nicht warm. Das ist mir zu glatt, alles schon mal gehört. Doch dann holt “Not foolin’ anyone”, ein gelungene Ballade, mich endlich ab. Auch “Why” und “Only love is real” überzeugen mich auf ganzer Linie. Der erste Rocker den ich gut finde, ist “My oh my” Der Riff von “Blame on me” klingt mir zu sehr nach Status Quo. Zum Schluss rockt der Bonus “Customized Lovin” noch mal richtig ab, doch insgesamt will mich “Silver” nicht wirklich überzeugen. Die Singleauskopplung “Stay with me” ist zwar gut aber für mich nicht der “Burner”! Daher leider nur vier magere Punkte für die Schweizer, denn das Songwriting war bei Gotthard schon mal besser. © Chris

 

51au0H7BkuLPride of Lions – Fearless Vor einigen Jahren hatte ich im Radio das Stück “Music and me” von Debütalbum der Gruppe gehört und war total begeistert. Jim Peterik und Toby Hitchcock hatten damals ein absolut starkes Album auf den Markt gebracht. Der ehemalige Gitarrist und Keyboarder von Survivor zeigte das er es immer noch drauf hat coole eingängige Songs zu schreiben. Jetzt haben die beiden das mittlerweile siebte Studioalbum herausgebracht. Das Album “Fearless” ist so abwechslungsreich wie das Debüt und glänzt mit der wunderbaren Stimme von Toby Hitchcock und den starken Melodien und geilen Riffs von Jim Peterik. Die Stück “Fearless” und “”Rising up” sind echte Rocker und “The Tell”, “All i see is you” und “The light in your Eyes” lassen Frauenherzen dahin schmelzen. Das Album hat für meinen Geschmack keinen einzigen Song der vom hohen Level abfällt. Melodic Rock vom Feinsten bekommt von mir auch verdiente fünf Punkte. © Chris

 

81sRBrI6GjL._SL1417_Black Star Riders – Heavy Fire Die Jungs um den ehemaligen Thin Lizzy Gitarristen Scott Gorham haben ihr drittes Album in die Läden geworfen. Für mich der dritte große Wurf, denn Heavy fire macht seinem Namen alle Ehre und strotzt nur so vor Spielfreude, coolen Ideen und rockigen Melodien. “When the night comes in” und “Dancing with the wrong girl” zeigen neben dem Titelstück “Heavy fire” gleich wie die Band brennt wieder auf der Bühne zu stehen. “Cold war love”, “Testify and say goodbye” und “Thinking about you could get me killed” haben echte Ohrwurm Qualitäten. “True blue kid” ist mein Lieblingssong auf dem durchweg genialen Album. “Lady and gentleman, please take the time” singt Ricky Warwick. Ich finde man sollte sich wirklich die Zeit nehmen, das Album mal komplett und dann immer wieder anhören. Denn auch “Ticket to rise” und “Letting go” lassen keine Bein ruhig stehen. Die Black Star Riders haben es geschafft mich auch mit dem neuen Album zu überzeugen. Satte Five Points © Chris

 

61sYvuHhIrLGloryful – End of the Night Seit 2010 macht die Duisburger Band Gloryful typischen Heavy Metal. Das mittlerweile dritte Werk der Jungs aus dem Ruhrpott geht keine Kompromisse ein und führt den bisherigen sehr metallischen Weg eindrucksvoll fort. Die fast durchwegs harten Tracks lassen den Hörer bangen und abrocken. Eingängige Refrains fesseln den glücklichen Besitzer des Silberlings und lassen ihn auch beim ruhigen “End of the night” als sechstes Mitglied der Band mitsingen. Coole Soli, satte Bass-Schlagzeugarbeit und Gesang der Marke Halford zu “Hell bent for Leather” Zeiten. Meine Anspieltipps sind “The Glorrious”, “Hail to the king”, “For victory”, “On fire” und “Rise of the sacred scar”. Wobei man sagen muss, dass dieses Album keinen Tiefpunkt hat, da reiht sich ein Hammerstück ans Nächste. Gloryful sind definitiv auf der Überholspur! Deshalb natürlich auch satte five Points. © Chris

 

71oJZg8IB0L._SL1200_Fourth Circle – Elements Fourth Circle aus Frankreich haben sich seit 5 Jahren dem Symphonic Metal verschrieben und präsentierten im Oktober ihr zweites Album. Die dreizehn Stück sind alle ausgezeichnet abgemischt und neben den bombastischen Keyboards von Olivier Keller, gefällt mir besonders die Stimme von Audrey Adornato. Sie singt sehr abwechslungsreich von rockig bis balladesk und mit einer großen Range. Maxime Boriolo sorgt mit Henri Friedrich und Julien Blanchet für die nötige Härte im Sound von Fourth Circle. Neben “Take” haben sich “Water’s child”, “Signals”, “In the Dark” in meine Gehörgänge gebohrt. Aber auch das ruhige “These walls” und “Beyond death” haben mich begeistert. “Sleepless son” setzt einen beeindruckenden Abschluss, bei dem Audrey’s Stimme noch einmal zur Hochform und die Band zu Glanzleistungen aufläuft. Satte fünf Punkte! © Chris

 

342928a-empPretty Maids – Kingmaker Die Dänen begeistern mich seit 1984, als sie mit Red, Hot and Heavy ein Hammer-Album auf den Markt brachten. Das nun vorliegende Werk “Kingmaker” ist mittlerweile das 14te Studioalbum. Die Songs sind so „Pretty Maids“ wie sich der eingefleischte Fan es sich wünscht. Seit der Wiederauferstehung 2010 durch den Produzenten Jacob Hansen haben Ronnie, Ken und Co wieder den richtigen Kick in ihren Songs. Sie klingen frischer und härter. „When god took a day off“ ist ein klasse Opener und „Kingmaker“ ist super heavy. “Face the World” überzeugt mit den typischen Hooklines, die die Band berühmt gemacht haben. Weitere Anspieltipps sind „Bull’s Eye“, „Here and Now“ und „Sickening“ aber auch der Rest des Albums ist der Band gelungen. Sie verstehen es immer wieder eine klasse Mischung aus Heavy und Ballade auf ihre Silberlinge zu pressen. Five Points © Chris

 

A1Ht+iZLN8L._SL1500_Metallica – Hardwired…to Self-Destruct Wenn ich bedenke was ich im Vorfeld alles über das neue Album von Metallica gelesen habe, trau ich mich gar nicht was zu schreiben. “Das kann doch jede Schülerband” und viele andere Kommentare waren da in vielen Foren oder bei Facebook zu lesen. Auch die Zeitungspresse oder die Berichterstattung im Fernsehen wurde kritisiert. Hallo? Jetzt schafft es “Metal” mal in diese Medien zu kommen und dann ist man auch nicht zufrieden?! Anerkennung oder Respekt sieht anders aus. Mir als Käufer des “Kill em All” Albums, noch als Geheimtipp und in Form einer Schallplatte, gefällt das neue Werk der vier Musiker namens Metallica auf jeden Fall. Da starten die Jungs mit dem ersten Stück gleich so derbe hart durch, das es nur so knallt. Wie lange haben die meisten Fans der ersten Stunde auf so ein Album gewartet? ”Hardwired” ist genau wie “Atlas rise” ein typsches Metallica Stück. Der stampfende Song „Now that we’re dead“ fällt für meinen Geschmack ein ganz klein wenig ab, doch „Moth into the Flame“ geht sofort wieder auf das hohe Level des Albums. Der Song weiß mit eingängigem Refrain und coolen Riffs zu begeistern. „Dream no more“ hat starke Tempiwechsel und ausgefallene Soliparts und „Halo on fire“ hat einen interessanten Songausbau. „Confusion“ startet auf dem zweiten Silberling wieder in typischer Metallica Manier. „Manunkind“ finde ich ein wenig zu flach aber keineswegs schlecht, da sprudelt es nicht so wie auf den anderen Stücken. Dafür setzt „Here comes revenge“ die Schienen in Richtung Bahnhof der Klassiker. Einfach geil sind auch „Am i savage“ und „Murder one“ wobei letzterer Song sogar noch etwas herausragt. Den Abschluss gestalten die Jungs um James Hetfield ebenso stark und schnell wie sie das Album begonnen haben. „Spit out the bone“ und „Hardwired“ sind meine Lieblingsstücke auf dem Album. Ich könnte aber jetzt nicht Abspieltipps nennen weil man das Albumeinfach komplett hören muss. Die Songs entfalten sich sich nach mehrmaligem Anhören und das zeigt, dass es keine einfach gestrickte NoName Ware ist, sondern Metallica. Sechs satte Points © Chris

 

FolderSnow White Blood – Once upon a fearytale Ich könnte euch ja jetzt hier alte Märchen erzählen, aber ich erzähle euch lieber das von Snow White Blood. “Hinter den Bergen bei den sieben Burgen, da gibt es eine Band, die hat 1000 gute Idee”. Nein, im Ernst. Diese Band lebt durch ihre außergewöhnliche Kreativität und das nicht nur auf die Musik bezogen. Allein wie das Album entstanden bzw. finanziert wurde, ist schon eine kleine Geschichte für sich. Wenn man sich dann die Webseite, die Sachen im Shop und die Bühnenkleidung der Band ansieht, dann ist klar warum die Gruppe aus Hessen ihren Weg machen wird. Aber hören wir uns doch mal an, was die vier Musiker bei Markus Teske im Studio gezaubert haben. Die Spielzeit der fünf Tracks liegt bei ca. 28 Minuten. Die EP beginnt mit den Stück “Shadows Of Our Yesterdays” das wirklich vom Gesang her an eine Märchenerzählung erinnert. Der Sound ist geheimnisvoll und heavy zugleich und die Melodie geht nicht mehr aus dem Kopf. “Mirror On The Wall” ist noch ein Stück härter und die Gesangpassagen erinnern mich an Tarja Turunen. Die komplexen Orchestereinspielungen sind genial arrangiert und untermalen bei allen Tracks auf dem Silberling den Song perfekt. Dann hämmert “Lullaby For The Undead” dem Hörer rhythmische Gitarreklänge um die Ohren und die phantastische Stimme von Ulli Perhonen zeigt wieder völlig andere Facetten. Die Keyboards auf “Hamelin” erinnern an eine Spielzeuguhr, die eine Flötenmelodie vom Rattenfänger spielt. Die Balance zwischen harten Gitarrenparts und feinen modernen Melodien gelingt auch hier wieder, wie eigentlich auf dem gesamten Album. Mit orientalischen Klängen und Gesängen schließt „Sheherazade“ die erste EP von Snow White Blood gekonnt ab. Hier und wie auch bei allen anderen Stücken beweist die gesamte Band ein gutes Händchen für eine gelungene Musikmischung. Die Stücke sind eingängig, aber driften nicht ins poppige ab. Sie haben genügend Härte um den Metalfan mit der Flöte vom Rattenfänger zu verführen. Diese Band müsst ihr aber unbedingt auch mal live sehen. Man wird auf jeden Fall noch viel von dieser Band hören, denn so viel märchenhafte Energie muss einfach verzaubern. Von mir sechs Punkte für die Newcomer. © Chris

 

71--WGR26EL._SL1200_Kambrium – The Elders Realm Auf der Epic Metal NIght in Friedberg habe ich zum ersten Mal etwas von Kambrium gehört. Eigentlich interessiere ich mich für Musik mit Growls und ähnlichem nicht wirklich. Lediglich bei Bands, die hauptsächlich cleanen Gesang in ihren Stücken haben, fand ich diese Gesangsart als Ergänzung passend. Bei Kambrium hörte ich aber einen besonders feinen Unterschied. Hier harmonieren drei Sänger sowas von genial, das ich sofort begeistert war. Das Outfit der Band und die Stimmung auf der Bühne brachte der Band noch einen zusätzlichen Bonus bei mir ein. Die Jungs versprühen jede Menge Fun und stecken das Publikum schlagartig an. Das Album hat zehn hervorragende Tracks, die sehr abwechslungsreich über meine Teufel Lautsprecher meinem Nachbarn die letzte Geduld mit mir abverlangen. ;-) Der geschickte Einsatz der unterschiedlichen Gesangsstile, das rhythmisch hämmernde Bass/Drums Duo, die feinen Keyboardparts, die treibenden harten Gitarrenriffs und die sehr melodischen Solis, das ist Kambrium. Als Anspieltipps empfehle ich die Tracks “Abyssal Streams”, “Shattered Illusions”, “Colossus of the Seas”, “Season of the seas witch” und das dreizehn minutenlange “Furious Decay of the Dying World”! Fazit: Kambrium haut einen um. :-) Five Points © Chris

 

337498-empDelain – Moonbathers Delain war schon immer eine meiner Lieblingsbands im Bereich Symphonic-Metal und das neue Album „Moonbathers“ musste ich mir natürlich direkt vorbestellen. Die beiden Singles „Suckerpunch“ und „The glory and the scum“ welche die Band vorab veröffentlicht hatte, gefallen mir besonders gut. Beim Song „Suckerpunch“ muss ich sagen, hat die Band sich wieder selbst übertroffen. Die Melodie und der Refrain packen den Hörer direkt und das Soli vom Gitarristen Timo Somers haut einen echt um. Genauso der Song „The glory and the scum“, er ist auch mit fetten Gitarrenriffs und einem Refrain, der sich hören lassen kann ausgestattet. Das Cover des Albums ist auch sehr interessant gestaltet. Weitere Anspieltipps sind ganz klar „Hands of gold“, welches mit der grandiosen Alissa White-Gluz von Arch Enemy zusammen eingespielt wurde. Aber auch „Fire with fire“, „Pendulum“ und „Turn the lights out“ gehören dazu. Meine Bewertung für dieses Album sind fünf Punkte. Bevor das Album veröffentlicht wurde, hatte ich mir die Woodenbox von Delain vorbestellt, die eine Band-Flagge, eine Umhängekette der Band, eine Limited Edition Mediabook CD mit Bonus CD und eine 7″ E.P. Single in Silver Vinyl enthält. © Marius

 

61aA9+4v0LL._SS500_SS280Epica – The Holographic Principle Nach der ersten Singleveröffentlichung “Universal Death Squad”, war ich direkt positiv beeindruckt. In diesem Song stimmt einfach alles. Die Einleitung ist klasse, der Refrain lädt zum Mitsingen ein und Mark Jansen zieht in seinem Part noch mal alle Register. Das Intro des Albums wirkt wieder sehr bombastisch und ist ein klasse Übergang zum nachfolgenden Track. “Edge of the Blade” zählt für mich zu einem der besten Stücke vom Album. Besonders gefällt mir hier das melodische Gitarrenspiel und der Refrain, der sich direkt ins Ohr bohrt. Weitere Highlights sind für mich noch “Divide and Conquer”, “Beyond the Matrix”, “Dancing in a hurricane” und das 11 Minuten lange Titellied “The holographic principle – a profound understanding of reality”. Das Artwork vom Cover ist auch mal wieder sehr gut gelungen. Insgesamt finde ich hat das Album dieses Mal ein paar Progressive-Metal-Einflüsse und was mich noch positiv überrascht hat ist die Länge des Albums. Ich würde dem Album volle sechs Punkte geben. Epica geht übrigens mit dem neuen Album auf Tour und kommt sogar u.a. in die Turbinenhalle in Oberhausen. © Marius

 

71+zOIeHTbL._SL1202_Lords of Black – II Beim Zeltfestival in Bochum überraschte mich die Band Lords of Black als Support von Axel Rudi Pell. Die Spanier legten in (leider) nur 30 Minuten einen Powermetal Wirbelsturm auf die Bühne, der seinesgleichen sucht. Meine Güte haben die Jungs um Ronnie Romero eine Energie. Romero bewies als neuer Rainbow Sänger auf der Loreley, das er ein sehr guter Sänger ist. Auf dem Album jongliert er mit Power und feinen Gesangsparts. Der Stil von Gitarrist Tony Hernando sind sehr abwechslungsreich und virtuos. Neben den Stücken “Shadow of war”, “Merciless” und “New World’s comin’ ” hat mich besonders “Ghost of you” begeistert. Live sind die Jungs absolut geil, also einen Gig in deiner Nähe nicht verpassen. Das dreizehn Track Album hat einen Bonustrack und bekommt von mir five Points! © Chris

 

81B6h-7GcfL._SL1200_Kansas – The Prelude Implicit Kansas ohne Steve Walsh? Kann das überhaupt funktionieren? Ich kann es vorweg nehmen. Ja, es funktioniert. Ronnie Platt kann in allen Belangen punkten und zeigt auf dem Silberling “the Prelude Implicit” eine ausgezeichnete Leistung als Musiker und Sänger. Der Opener “With this heart” lässt keine Wünsche für den Kansas Fan offen. “Visibility Zero” kann ebenfalls den bekannten Kansas Stil herüber bringen. “Rhythm in the spirit” ist jetzt schon ein Klassiker, denn das Stück knüpft für mich an alte Zeiten an. “Refugee” eine ausgezeichnete Ballade gefällt mir als nächstes Stück sehr gut. Die ruhigen Stücke von Kansas waren immer etwas Besonderes. (Dust in the Wind, I just can’t cry, usw.) Danach folgt ein weiterer Höhepunkt des Albums. “The Voyage of eight eighteen” ist eines der typischen langen Stücke mit ausgefeilten Instrumental Parts. “Camouflage”, “Summer” und “Crowded Isolation” lassen den Hörer weiter rocken und “Section 60″ zeigt zum Abschluss noch einmal die absolute Stärke dieser Band. Nämlich instrumental auf eine wunderbare Reise zu entführen. Auch dieses verlinkte Album hat zwei Bonustracks. für mich volle six Points © Chris