Neue CD Reviews

Neuheiten:

61ofDZSF3aL._SS500Stryper – God damn evil

Release on 20.04.2018

 

 

 

 

24232582_10155833548748965_Judas Priest – Firepower

Die Metalgods haben wieder zugeschlagen. Wer hier nicht zugreift ist selbst schuld. Alle 14 Track sind im echten Judas Sound abgemischt und keines der Stücke fällt aus dem Rahmen. Hier haben die Briten ein Meisterwerk vorgelegt und fesseln damit die Fans über siebzig Minuten lang. Rob Halford zeigt immer noch eine außergewöhnlich geile Stimme. Eigentlich 6 Points plus! © Chris

 

615r8UlIDhLMichael Schenker – Resurrection

Was passiert wenn man vier saugeile Sänger auf einem Album singen lässt? Man produziert auf jeden Fall ein Hammer-Album. Der “kleine” Bruder ist für mich eh schon länger der Große und so hat er mit dieser CD für mich DEN absoluten Wurf gemacht. Der voran geschickte Track “Warrior” hatte es ja schon erahnen lassen, das hier ein super Werk entsteht. Hier geben sich nacheinander Gary Barden, Graham Bonnet, Robin McAuley und Doogie White das Mikro in die Hand. Absolut starker Track! Der Opener “Heart and Soul” zeigt Michael Schenker mit Robin McAuley gleich in Bestform. “Take me to the church”, “Everest”, “Time knows when it’s time” und “Anchors away” sind weitere Anspieltipps. “Messin’ around” klingt “Wechselstrom” mäßig und “Salvation” ist ein echt cooles Instrumental, das Michael’s Gitarrenspiel perfekt widerspiegelt. “The Last Supper” bringt noch mal alle Sänger wie beim Track “Warrior” zusammen und lässt damit das Album perfekt enden. Ein kleines Schmankerl ist das Soloduell von Kirk Hammett mit Michael Schenker auf “Heart and Soul”! Das sind auf jeden Fall Six Point”! © Chris

 

LyrasLegacyLyra’s Legacy – Prisoner

Die Stadt Bochum war in der Vergangenheit ja in Sachen Metal schon durch Axel Rudi Pell bekannt geworden. Doch jetzt hat Bochum eine “neue” Metalband, die Power Metal Band “Lyra’s Legacy“, die nach fast 10 Jahren im Bazement Studio von Markus Teske endlich ihr Debütalbum aufgenommen hat. Entsprechend ist der Sound auf dem Album “Prisoner”. Die ausgezeichnete Stimme von Christian Casaccia kommt kristallklar aus den Boxen, genauso wie der Keyboardsound von Sven Reincke, der in der Zwischenzeit durch Romuald Tichawski ersetzt wurde. Die Bässe hämmern kraftvoll und lassen Fabius Farkasan den Drums und Tobias Breuer am Bass ebenfalls glänzen. Andreas Denz Gitarrensound klingt messerscharf und seine Soli lassen die Metal Fangemeinde aufhorchen (Erinnert mich ein bisschen an den alten George Lynch). Das bombstische Keyboard Intro “The Arrival” leitet sehr schön das anschließende “Reign of Greed” ein. Das Stück zeigt direkt wohin die Reise geht. Powermetal vom Feinsten. “Utopia” und “Heros of the Night” lassen keine Wünsche für den Headbanger offen und mit “Dust in the wind” hat die Band eine wunderbare Ballade komponiert. Nicht nur hier läuft Casaccia zur Höchstform auf. Er setzt immer noch eins drauf und begeistert auf der CD mit seinen sehr schönen Gesangsparts. Nach so viel Stille gibt‘s mit “Mirror of my life” mächtig was auf die Zwölf. Auch bei “the Unknown gate” und “Misguided” geben die fünf Musiker weiter richtig Gas! Beim letzten Stück “Breath of a winter night” zieht Lyra’s Legacy noch mal alle Register und lässt somit vom ersten bis zum letzten Ton keine Langeweile aufkommen. Die Band versteht es nicht nur musikalisch auf sich aufmerksam zu machen. Viele Bands unterschätzen eine rege Kommunikation mit den Fans und anderen Musikern. Von Lyra’s Legacy werden wir noch viel hören. Am besten ihr überzeugt euch bei einem Live Konzert vom Können und der Spielfreude der Band. Für solch eine Leistung kann man nur volle sechs Punkte geben! :-) © Chris

 

373340Leaves’ Eyes – Sign of the dragonhead

Seit dem letzten Album von Leaves Eyes hat die Band, Liv Kristine durch die Sängerin Elina Siirala ersetzt. Diese Veränderung hört man auf dem neuen, sehr gut gelungenen, Symphonic-Metal Album mit Folk-Einflüssen und hymnischen Wikingergesängen kaum. Denn die neue Sängerin, die auch bei Angel Nation das Mikro bedient, ist stimmlich fast identisch.

Der musikalische Stil der Band hat sich seit dem letzten Album nicht verändert und so ist der Track „Sign of the dragonhead“ zwar keine Überraschung, doch er zählt bestimmt zu den genialen Songs von Leaves Eyes. „Like a mountain“ erinnert vom Gesang her ein wenig an Nightwish und „Volva“ ist durch sehr schöne Violinenparts geprägt. „Riders in the wind“ lädt zum Tanzen, „Fairer than the sun“ zum Träumen und „Shadows in the night“ zum Mitsingen ein.

Insgesamt ein überzeugendes Album mit vielen mittelalterlichen Instrumenten und beeindruckenden Chören. Die Digipack Version beinhaltet zwei Bonustracks, ein sehr schönes Booklet und eine CD mit allen Stücken in Instrumentalversion. Meine Wertung sind fünf Punkte. © Marius

 

372639Loudness – Rise to glory

Das neue Loudness Album zeigt die Japaner in gewohnt guter Form. “Rise to Glory” ist im Gegensatz zum Vorgänger nicht ganz so heavy. Doch die Stücke wie “Soul on fire” oder “Rise to Glory” haben den typischen Loudness Sound und Stil. “Go for Broke”, Massive Tornado”, “Why and for whom” und “Rain” sind weitere Anspieltipps auf den starken Album. Manche Stücke erinnern an die ganz alten “Disillusion” Zeiten. Als Bonus hat die CD auch noch einen zweiten Silberling mit dem Namen “Samsara Flight”! Das Album wurde 2016 zum 35 jährigen Bestehen veröffentlicht. Gute 5 Punkte © Chris

 

812TkBMCc1L._SL1200_Heaven’s Sapphire – Welcome to Wonderworld

Die Handlung vom Konzeptalbum ist schnell erzählt. Es geht um ferne Planeten und deren Bewohner, die unter den immer schwierigeren klimatischen Bedingungen nur mit einer speziellen Formel überleben können, die von Hüterin Lady Starlight beschützt wird. Diese Formel möchte aber auch Lord Zadoz für sein kriegerisches Volk.

Das aufwendig gestaltete Album (Digibook) beginnt mit zwei Instrumentalstücken, die gleich zwei unterschiedliche Facetten bieten. “The Wonderworld march” ist eine ruhige Einleitung, die das sorglose Leben auf Wonderworld wiederspiegelt und mit diesen schönen Pianoklängen auch den Abspann bildet. “Flight into space” wird von einem hervorragenden Gitarrensolo getragen und geht fast nahtlos in das erste Gesangstück über. Meikel Böhler singt hier ein wenig fernab von seiner eigentlichen Musikrichtung (Hardrock) überzeugend das Stück “We are the world”. Die Story und auch die Musik wurden von Sven Bergmann und Oliver Bartkowski geschrieben und so folgt mit “Million miles from home” auch wieder ein Track bei dem ihre Instrumente im Vordergrund stehen. “Song of the Stars” ist ein kleiner erster Höhepunkt auf dem Album, denn hier zeigt die gebürtige Amerikanerin Pamela Falcon, dass sie zur Spitze der Sänger-Elite zählt. Der Song ist sehr eingängig und könnte als Single die Charts mit etwas Abwechslung beleben. Bei “Light out” führen den Hörer fantastische Keyboardklänge in ferne Welten. Der Song klingt mystisch und  beängstigend, denn die Bedrohung ist nah. “Sinister Minister” handelt von Lord Zadoz und der gleichnamige rockige Song hat ebenfalls Ohrwurmqualitäten. “Ready to fight”, ein weiteres Instrumentalstück,  wirkt dramatisch und der Track “Lady Starlight”, gesungen von Jay Oh, dem Superstar-Gewinner, kommt balladesk daher und bleibt auch schnell in den Gehörgängen hängen. Der poppige Instrumentaltrack “I can see the Future” lädt ein wenig zum Tanzen ein und der letzte Song “Don’t look back”, den wieder Meikel Böhler singt, schließt die Story eindrucksvoll. Das ganze Werk erinnert mich teilweise an Eloy oder manche Sachen von Toto. Die hervorragenden Sänger werden übrigens von ebenso herausragenden Instrumentalisten begleitet. Markus Freiwald (Sodom/Drums), Jörg Wegener (Desert Company/Gitarre) und Volker Wendland (Kassierer/Bass) sind u.a. auf dem Album vertreten und waren auch z.T. bei dem beeindruckenden CD Release im Riff in Bochum mit dabei. Fazit: Ein Album für den Musikfan, der eine große musikalische Bandbreite mag. :-) Five Points © Chris

 

rsb5nvnIJen Majura – InZeNity

Jen Majura ist ihrem Stil treu geblieben. Wie beim Vorgänger hat das neue Album ein geiles Cover und Booklet (Tom Row Jäschke), fetten Sound und echt coole Songs. Das neue Album von Jen Majura glänzt also in allen Bereichen. Ja klar, denn auch die Gastmusiker sind wieder 1te Liga. Da geben sich Jeff Waters, Alex Skolnick, Mattias Eklundh, Jan Zehrfeld und Nico Schliemann die Studioklinke in die Hand und liefern voll ab. Dennis Hormes schreibt als i- Tüpfelchen noch an zwei Stücken mit. Das Album beginnt mit einer Power, die meinen kleinen JBL On Tour Lautsprechern alles abverlangt. “All the other ones” ist fetter Metal, der sofort ins Blut geht. Der Puls bleibt auch erst mal hoch, denn “InZENity” ist echter JEN Rock, der ihren eigenen Stil super gut wiederspiegelt. Auch “Leave me”, “Drama Queen” und “Bully Lies” gehen in diese Richtung, lassen aber auch die Vielseitigkeit der Musikerin erkennen. Ruhiger gehts dann mit “Lied ohne Namen” weiter, obwohl dieser Song einen Namen verdient hätte, denn er zeigt eine Seite an Jen, die ich persönlich besonders mag. In diese Stille bricht dann Jen’s Ibanez mit einem heavy Sound, der Ihre EL 34 Verstärkerröhren ans Glühen bringt. Auch “Sick brain” und “Stupid piece of wood” rocken auf einem hohen Level, dass das gesamte Album hält. Das Instrumental “Tobi didn’t show up for breakfast” ist genial gut und eignet sich für höhe Aufgaben als nur Frühstücksmusik zu sein. ;-) Der Song “Like Chuck Norris” verbreitet dann wieder echte Partystimmung. Der zweistimminge Gesang auf “Far away”, der anscheinend komplett von Jen kommt, beweist (nicht nur bei diesem Song) dass Jen nicht nur ne obercoole Klampfe spielt, sondern auch eine ausgezeichnete Sängerin ist. Um es abschließend zu sagen: Jen das ist “Best from east to west”. :-) Fette Six points. © Chris

 

21742973_1790768607881853_9Almanac – Kingslayer

Geheimnisvoll und rockig startet das neue Album von Almanac. Das neue Werk ist noch melodiöser und auch etwas härter geworden. “Children of the sacred path” lässt das Gesangstrio “Marchewka, Readman, Franck” glänzen. Die Gitarrenarbeit von Victor Smolski sticht immer hervor, ohne zu überwiegen. Geniale Riffs, atemberaubende Soli und ausgezeichneter Gesang sind bei allen Stücken garantiert. Der Gitarrenlauf von “Guilty as charged” brennt sich in die Gehörgänge und “Hail to the king” lässt die Füße nicht still stehen. Besonders die Gesangsparts sind hier echt cool. “Losing my mind” wurde schon vorab als Video veröffentlicht und perfekt umgesetzt. Das Instrumentalstück “Kingslayer” ist das Intro zum Song “Kingdom of the Blind”, der besonders David Readman, mit seiner grandiosen Stimme, in der Mittelpunkt stellt. In “Headstrong” dominiert wieder ein sehr geiler Gitarrenlauf und außerdem Andy B. Franck’s markante Stimme. Der einzige ruhige Song “Last Farewell” zeigt wie wunderbar die Stimmen von Marchewka und Readman harmonieren. Beim letzten Track “Red Flag”, den Jeannette Marchewka geschrieben hat, kommen noch einmal alle Stimmen zum Zuge, untermalt von Victor Smolskis genialer Musik. Ein Hammer Album, das wie schon gesagt das Debüt toppt! Das Digi Book hat zusätzlich eine DVD mit einem Studio-Report, Video Clips und Liveaufnahmen vom Masters of Rock 2017. Six Points :-) © Chris

 

369595-empVandenberg’s Moonkings – MK II

Schon über eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung erreichte mich das kleine Paket von Mascot Records. Inhalt war eine CD, ein Shirt und ein Poster meiner Lieblingsband Vandenberg’s Moonkings. Strahlen über alle vier Backen. Man hatte ich darauf lange gewartet. Dann der erste Hördurchgang, der zweite. Dann kam das Album langsam immer mehr zu mir. Oft ist es so, dass CD’s die mir sofort gefallen, auch nur kurz in meinem Player liegen. Anders bei den Vandenberg’s Moonkings, das erste Album lief 2014 rauf und runter. Die Musik im Stil der Siebziger gefiel mir auf Anhieb. Mit “Tightrope” eröffnen die vier Niederländer das neue Werk sehr rockig. Auch “Reputation” bleibt mit “Angel in black” in der Rockspur, wobei “Angel in black” noch etwas hervorsticht. Das abwechslungsreiche “The Fire” sprengt mit über sieben Minuten nicht nur den Zeitrahmen! Dann wird es ruhiger und Adrian Vandenberg zaubert mit “Walk away” wieder eine seiner wunderbaren Balladen aus seiner Les Paul. “All or nothing”, “Ready for the taking”, “New Day”, “Hard Way” und “If you can’t handle the heat” sind alles klasse Rocker mit coolem Groove. Mit “What doesn’t kill you” bringt Mr. Vandenberg einen echten Ohrwurm auf das Album, der textlich aktueller nicht sein kann. Er handelt von den kettenrasselnden, selbstsüchtigen Staatmännern auf unserer Welt und das wir uns nicht unterkriegen lassen sollen. Einen Coversong hat er auch diesmal drauf. Mit “Love runs out” von One Republic und dem Rest der CD kann die Party auf seiner schon laufenden Tournee mächtig abgehen. Sechs satte Punkte. © Chris

 

Annihilator – For the Demented 369748-emp

Schnelle coole Riffs, abwechslungsreiche Songs und harter Sound, das umschreibt in etwa das neue Annihilator Album “For the Demented”. Schon mit dem ersten Track “Twisted Lobotomy” geht es gleich tierisch schnell ab. Bei jedem Song liefert Jeff Waters nicht nur mit seiner Gitarre ab, auch sein Gesang kommt sehr gut rüber. Bei den Songs wurde sehr vielseitig komponiert und so kommt “Pieces of you” balladesk, “the Way” punkig-rockig und “Phantom asylum” bizarr metallisch daher. Letzteres erinnert mich ein bisschen an die Titelmusik der Fernsehserie “Die Zwei”. :-) Das instrumentale “Dark” und das rockige “Not all there” runden das starke Stück Metall gelungen ab. Jeff Waters und Rich Hinks (Bass) haben im Studio gute Arbeit geleistet und sind schon jetzt zusammen mit Aaron Homma (Gitarre) und Fabio Alessandrini (Drums) mit der neuen CD auf Tour. 6 Points © Chris

 

ConspiriaConspiria – Signs and Origins

Da ich Conspiria schon mehrmals live gesehen hatte, war ich extrem gespannt was die Band aus Friedberg in Hessen auf ihrer Debüt-EP so auf den Rohling brennt. Schon beim Opener „The Awakening“ war ich beeindruckt von dem bombastischen Sound auf der CD. Das Orchester, welches der Gitarrist Julian Jönck im Heimstudio programmiert hat, klingt unwahrscheinlich natürlich. Der echte Chor (!) beim zweiten Track „Prophecy of Doom“ ist hervorragend abgemischt, wie die gesamte EP. Nadine Mittmanns Stimme sticht auf der EP besonders hervor. Ihr bezaubernder Gesang harmoniert mit Julian Jönck‘s gutturalen Einlagen und lässt zusammen mit dem Gesamtsound die Musikrichtung „Symphonic Metal“ sofort erkennen. Geheimnisvoll und mystisch klingt der zweite Track. Aber auch „Ophelia‘ Song“ überzeugt durch gute Gitarrenarbeit, viele verschiedene Instrumentalparts und schönem Chorgesang. Der letzte Song „The Faintness“ bohrt sich in die Gehörgänge und setzt meiner Meinung nach den Höhepunkt auf der EP. Mit der abschließenden Orchesterversion von „Prophecy of Doom“ folgt noch ein Bonustrack. Das Cover ist sehr liebevoll gestaltet und setzt sich damit von den meisten Designs in diesem Genre wohltuend ab. Einzig der fehlende Keyboarder in der Band, wie in einigen anderen Bands dieser Musikrichtung, stört mich persönlich ein wenig. Denn Keyboards dominieren doch sehr in den meisten Stücken. Fazit: Conspiria haben mit „Signs and Origins“ ein echt heißes Stück Metal geschmiedet. :-) Five Points © Marius

 

91V38sE4krL._SL1500_Sons of Apollo – Spychotic Symphony

Gleich mit “God of the sun” haben mich Sons of Apollo gefangen, denn der Song ist derart geil gemacht, dass man schon nach zweimaligem Hören den Refrain mitsummt. Der “Elfminüter” ist genial abwechslungreich und mit viel Power produziert. Bei den ganzen Supergroups, die da aus dem Boden wachsen, fragt man sich, ob das wirklich noch super ist. Ja, kann ich nur sagen, denn mit Jeff Scott Soto, einem meiner Lieblingssänger schon seit Axel Rudi Pell’s Eternal prisoner, sind da nicht nur außergewöhnliche Musiker an den Instrumenten, sondern auch ein Sänger der Extraklasse. Alle Stücke glänzen auf unterschiedliche Art. Mal mit Soto’s Stimme auf “Alive”, mal mit “Purple” Klängen auf “Divine Addiction” und zum Schluss mit jazzig, rockiger Instrumentalorgie auf “Opus Maximus”. Ich finde ein echtes “Musthave”! 6 Points © Chris

 

917iLu9eLAL._SL1500_Alice Copper – Paranormal

Wenn man bedenkt dass Mr. Cooper schon fast siebzig ist und immer noch so manchen jungen Hüpfern was vormacht, dann muss man vor der Leistung den Hut ziehen. Mit Paranormal legt der Mann mit den schwarz umrandeten Augen wieder ein Meister Werk vor. Cooper war schon immer für Überraschungen gut und so hat er es auch diesmal geschafft was Besonderes auf CD zu brennen. Gleich zwei CD’s beinhaltet das Album. Die zweite mit zwei weiteren neuen Songs hat noch sechs Liveaufnahmen aus den USA drauf. Schon der Opener auf dem ersten Silberling lässt Rockfans jubeln. Seine Ideen für neue Stücke sind immer genial. Cooper kopiert sich nicht selbst. Stücke wie „Paranoiac Personality“ oder „The sound of A“ suchen Ihresgleichen. Paranormal ist genauso wie der Titel es schon sagt. Five Points ;-) © Chris

 

Motörhead – Under Cöver 51RXeUHac6L._SS500

Ein Coveralbum der besonderen Art. Allein die Songauswahl ist schon genial und wenn dann noch der typische Motorhead Sound bei Stücken wie “Breaking the law” oder “Whiplash” mit der Stimmer vom leider verstorbenen Sänger “Lemmy” zu hören ist, dann läßt er seine Fans noch mal richtig abrocken! Das geniales Album sollte nicht nur jeder Motörhead Fan im seinem CD Regal stehen haben. Also nicht lange fackeln, sofort zugreifen und kräftig abfeiern. Six points. © Chris

 

81mhAMFlF0L._SL1200_ Accept – The rise of chaos

Auf dem Wacken 2017 war eigentlich die Generalprobe fürs neue Album und so für die Band natürlich eine riesige Chance. “Die by sword” und Rise of Choas” wurden vorgestellt und schlugen gleich ein. Das ganze Album strotzt nur so vor Power und Spielfreude. Mark Tornillo hat sich nach dem vierten Album sehr gut in die Band eingefügt und beweist seine Qualitäten auch live. Das Album ist kraftvoll und knackig aufgenommen worden, so wie man den Accept-Sound mag. “Koolaid”, What’s done is done” und “Race to extinction” gefallen mir hier am besten. Von mir gibt es dafür five Points. © Chris

 

RiverdogsRiverdogs – Carlifonia

Vor 27 Jahren hatte ich mir ein Album von einer Band namens Riverdogs gekauft. Ich kannte damals nur Vivian Campbell und sein geniales Gitarrenspiel. Die Musik, fernab von Dio, mit einem sehr schönen Gesang gefiel mir sofort. Daher war ich natürlich überrascht, dass die Riverdogs nach so langer Zeit wieder ein Album auf den Markt gebracht haben. Ich hatte sie leider aus den Augen verloren. Doch jetzt kommen sie mit einer spritzig frischen CD aus meinen Lautsprechern und überzeugen gleich mit dem Opener “American Dream”. Alle Stücke haben ein außerordentlich hohes Niveau. Die Stimme von Rob Lamothe hat einen unheimlich bluesigen Touch und es macht Spaß, dem in Dunnville (Canada) lebenden Sänger, zu zuhören. Die Band hat ein Gespür für coole Melodien und läßt bei keinem Stück Langeweile aufkommen. “The Heart is a mindless bird” und “You’re too rock and roll” sind meine absoluten Highlights. Wer auf bluesigen Rock steht, ist hier genau richtig aufgehoben. Klar, hier gibt’s natürlich six Points :-) © Chris

 

Mr-Big-Defying-Gravity Mr. Big – Defying Gravity

Mr. Big haben mit “Defying Gravity” ihr neuntes Album auf den Markt gebracht. Das Album wurde von Kevin Elson produziert, der schon die ersten beiden Alben abmischte. Das neue Werk bleibt dem Stil der vier Talente treu und ist abwechslungsreich wie immer. Anspieltipps kann man kaum geben, aber “Defying Gravity”, “Everybody Needs a Little Trouble”, “Mean to Me”, “1992″ und “Be Kind” sind mir persönlich im Kopf hängen geblieben. Der Sound ist gewohnt rockig und kräftig. Also müssen sich Mr. Big Fans keine Sorgen machen. :-) Six points. © Chris

 

Circus-Maximus-hio-CDVD-cover Circus Maximus – Havoc live in Oslo

Michael Eriksen und seine Band liefern hier voll ab. Der geniale Sänger war mir besonders auf dem neuen Album von Ayreon aufgefallen, wo er für meinen Geschmack andere Größen in den Schatten stellte. Das verlinkte BOX Set beinhaltet DVD und zwei CD’s voll mit den Highlights der letzten Alben. Das Heimspiel im Osloer Rockefeller ist ausgezeichnet auf den Rohling gebracht worden und zeigt auch klangtechnisch keine Abstriche. Five Points. © Chris

 

AvatariumAvatarium – Hurricanes and halos

Was macht die schwedische Band Avatarium denn da? Bringt ein Album raus und zeigt der Konkurrenz, dass es auch anders geht. Kein Stück gleicht dem anderen und keines ist womöglich ein Lückenfüller. Die Band um den Gitarristen Marcus Jidell hat zwar unverkennbare Einflüsse wie z.B. Black Sabbath, Led Zepplin oder Deep Purple, ist aber schon allein durch die außergewöhnliche Stimme von Jennie-Ann Smith eigenständig und markant genug, um nicht als Kopie bezeichnet zu werden. Auch die anderen Musiker wie Lars Sköld (Drums), Rickard Nilsson (Keyboards) und der einmailge Mats Rydström (Bass) geben dem Album eine besonders kreative Note. Der Opener “Into the fire, into the storm” ist genau am richtigen Platz auf dem Album, denn so muss ein Song ein Album eröffnen. Aber auch die weiteren Stücke packen den Hörer sofort und lassen ihn auch bis zum Track “Hurricanes and Halos” nicht los. Insgesamt bietet das knapp 45 Minuten lange Album alles was ein Rockfan haben möchte. Geniale Balladen “When breath turns to air”, rockige Monstertracks “Medusa child” (9 Minuten!!) und beeindruckend schöne Kompositionen “Hurricanes and Halos”. Die CD hält dieses hohe Level über alle acht Tracks und macht Appetit auf ein Konzert mit dieser frischen und ideenreichen Band! :-) Six points © Chris

 

81z1Hda+5gL._SL1200_Ayreon – The source

Schon Wochen vor dem Release hatte Arjen Lucassen es spannend gemacht und die Musiker des neuen Albums einzeln bekannt gegeben. Neben Paul Gilbert, James la Brie, Floor Jansen, Hansi Kürsch und Tobias Sammet sind u. a. auch Simone Simons, Russell Allen und Tommy Rogers vertreten. Das Album hat neben den insgesamt sechszehn Sängern, die alle einen bestimmten Charakter verkörpern, eine ausgezeichnete Instrumentierung mit Streichern, Flötisten und verschiedenen Gitarristen und Keyboardern. Seit 1995 hat Arjen Lucassen mit vielen verschiedenen Musikern insgesamt neun Alben veröffentlicht. Die Musik,  progressiven Rock mit vielerlei Einflüssen, schreibt der Multiinstrumentalist selbst. Das neue Album ist für mich ein sein absolut bestes Werk. „The Day That The World Breaks Down“ eröffnet das Album grandios. So viele verschiedene Einflüsse in einem Song und gleich ein Feuerwerk an wunderbaren unterschiedlichen Stimmen. Das gesamte Album ist gespickt mit hervorragenden Song und ausgezeichneten Künstlern. Hier gibt es keine Highlights. Das komplette Werk ist aus einem Guss, spektakulär und musikalisch einzigartig. Wer in den Genuss kommt eines der drei Konzerte zu sehen, kann sich glücklich schätzen, denn die drei Gigs sind ausverkauft. Wer mehr von Ayreon hören möchte sollte die Webseite von Mascot Label besuchen und dort bestellen, denn dort sind die alten CDs sehr günstig. Six points + ;-) © Chris

 

81BJ3P+233L._SL1200_Deep Purple – Infinite

Es soll ja das letzte Album von Deep Purple sein, doch es klingt, als würde es noch ein paar Jahre so weiter gehen. Ich finde es immer gut, wenn man wirklich einen Schlussstrich zieht und eine Karriere beendet. Doch bei Deep Purple fällt mir persönlich der Abschied schwer, denn “Child in Time”, “Burn” oder “Knockin on heavens door” haben mich als 13 jährigen Rocker ;-) und später als 23 jährigen Metaller mehr als begeistert. Das neue Album ist eine kleine 45 minütige Reise, die am Ende in den Ursprüngen des Band endet. “Time for bedlam”, “All i got is you”, “the Surprising” und “Birds of Prey” sind meine Favoriten auf dem Album. Doch alle anderen Songs sind würdig auf dieser CD zu erscheinen. Der Purple Fan wird sowieso in den Laden stürmen und den Silberling kaufen. Wer jedoch noch unschlüssig ist, sollte meiner Meinug nach zugreifen, denn hier spielen fünf Vollblut-Musiker, die ihre Wurzeln nie wirklich vergessen haben. Deep Purple sind durch Don Airey und Steve Morse lediglich etwas aufgefrischt moderner geworden! Von mir zum Abschied noch mal six Points for “Infinite”! :-) © Chris

 

a0400089154_16Adrian Weiss Band – Criminal record

Das dritte Album von der Adrian Weiss Band ist zwar schon ne Weile auf dem Markt, aber ich wollte es euch, falls ihr es noch nicht kennen solltet, nicht vorenthalten. Gitarren – Instrumentalmusik ist immer eine schwierige Sache. Entweder es funkt und man mag es oder es ist zu viel zu kompliziert und nur der beinharte Gitarrenfreak ist begeistert. Adrian Weiss hat genau die richtige Mischung dosiert und beeindruckt durch ausgefallene Ideen, Vielseitigkeit und besonders durch sauberes Handwerk. Bei seinen ersten beiden Alben konnte man schon den Weg erkennen, den er, fernab von Joe Satriani Kopien, einschlägt. Er brilliert durch feine Melodien, phantastische Arrangements und vor allen Dingen durch ein solides Bass-Schlagzeug Duo, das ihm den Raum für interessante und filigrane Gitarrenarbeit bietet. Nach Victor Smolski, Christian Muenzner und Manuel Korsakow als Gastmusiker hat Adrian Weiss für sein neues Album hochkarätigen Damenbesuch bekommen. Jen Majura, die neue Gitarristin von Evanescence zeigt auf “Completely Cut Loose” dem siebten Track des Albums warum sie heute mit Amy Lee auf der Bühne steht. Aber fangen wir mit dem Opener “Bird Hair Day” an. Der Track packt den Hörer schon nach dem zweiten Anspielen, denn die Melodie brennt sich sofort in die Gehörgänge ein und auch das leicht funkige “Beguiled” hat solche Qualitäten. “Three Wishes” lässt eigentlich keine Wünsche offen, es steigert sich langsam und durch seine Vielseitigkeit kommt wie auf dem gesamten Album keine Langeweile auf. “Anticipatory Obedience”, das könnte man nur bedingt gut singen und deshalb ist auch hieraus ein instrumentales Stück geworden. Alle Stücke von Adrian Weiss haben eine echte Geschichte, die der Gloryful Gitarrist im Booklet verewigt hat. Etwas ruhiger und balladesk kommt “The Dorian Way” aus dem Lautsprechern und auch “Everything´s Gonna Be Alright” kann man in dieser Kategorie einordnen. Beide Stücke glänzen durch wunderbar gefühlvolle Melodien. Bei “Completely cut loose wird’s richtig dreckig rockig und wie schon erwähnt mit Unterstützung von Jen Majura, was man auch in einem coolen Video (mit Dennis Hormes als Gangster) :-) bewundern kann. “Bassment Laughter” ist einer meiner Favs. Es ist vom Tempo her auch etwas langsamer und erzählt in der internationalen Sprache der Musik eine wunderbare Geschichte. Der letzte Track “Criminal Record” ist mit 7 Minuten und 51 Sekunden nicht nur das längste Stück auf dem Album, sondern von seiner Komplexiblität her einzigartig. Die Adrian Weiss Band live zu erleben macht Spass, denn die drei Musiker bringen jede Menge Spielfreude und gute Laune auf die Bühne. Ganz ehrlich gesagt, wollte das Album bei mir nicht sofort “Klick” machen. Doch nach mehrmaligem hören, ist es jetzt im Dauereinsatz im Player. Six rockin’ Points ;-) © Chris

 

yasi-coverYasi – Faith

Rein durch einen Zufall bin ich auf das neue Album von Yasmin Hofer, die sich kurz Yasi nennt, aufmerksam geworden. Die 24 jährige Ulmerin macht seit ihrer Kindheit Musik. Zuerst mit Geige ausgerüstet, begeistert sie später als 14 jährige mit der Gitarre den “Master of six strings” Steve Vai. Ihre gemeinsamen Auftritte sind bei Youtube zu bewundern. Aber nun zum neuen Album “Faith”, das noch frisch gepresst riechend in meinem Player seine Runden dreht. Schon der Opener verrät von wem Yasi beeinflusst wurde. Die Herren Vai, Satriani und Macalpine dürften auf jeden Fall großen Anteil daran haben. “Cosmic star” (ein acht Minutenstück!) lässt mich sofort in die Welt der Yasi Hofer eindringen und stellt auch gleich unter Beweis, warum Steve Vai ihr neues Album als wegweisend bezeichnet. Das Reggae angehauchte “Felling zany” lässt dann auch Yasi’s Stimme erklingen, die für mich sehr schön natürlich klingt und nicht irgendwelchen anderen Sängern nacheifert. “Tender storms” ist wieder instrumental und wirkt erfrischend prickelnd in meinen Ohren. Das ruhige “Painting my own world” macht nachdenklich und ist mit einem ihrer hervorragenden Soli gespickt. Der Titelsong “Faith” wartet ein weiteres Mal mit einer wunderbaren Melodie auf, verzaubert den Hörer und lässt ihn weiter in der phantastischen Welt von Yasi reisen. Klassisch rockig folgt “Crossfire”, “Eclipsed” ist wieder eine kleine musikalische Geschichte und das bluesige “Come out to me” stellt eine weitere Facette der begabten Musikerin vor. “Clouds” ist nach mehrmaligem Hören des Silberlings mein Lieblingsstück geworden. Ich finde es beängstigend gut. :-) Mit “Liar” folgt das vierte und letzte rockige Gesangsstück. Die beiden Instrumentalstücke “Flying high” und “Namaste” reihen sich nahtlos in die, alle von Yasi selbst geschriebenen, mit wunderbaren Melodien versehenen Stücke ein. Wobei man “Namaste” meiner Meinung nach noch hervorheben muss. Es klingt wie eine Art Soundtrack zu einem spannenden Abenteuerfilm. Yasi, wie auch ein im Jahr 2011 entstandener Wirbelsturm über Australien genannte wurde, lässt auf ihrem zweiten Album keine Wünsche offen und zeigt tatsächlich Wirbelsturm ähnliche Merkmale. Optisch und besonders akustisch ein Naturerlebnis! Wer nach dem Kauf des Albums nicht genug von Yasi bekommen kann, sollte eines ihrer Konzerte besuchen oder zumindest den ebenso hervorragenden Erstling kaufen. Abschließend möchte ich noch die sehr guten Musiker erwähnen, die Yasi auf dem Album unterstützen. Die Herren Minnemann, Scherer, Hattler, Knauss, Bamberger, Schlachter und Frau Stoffels haben hervorragende Arbeit geleistet. Sechs satte Punkte! ;-) © Chris

 

81O6vtqLJvL._SL1200_Gotthard – Silver

Nach 25 Jahren Bandgeschichte bringen die Schweizer Rocker ein Jubiläumsalbum mit dem Titel “Silver” auf den Markt. Fünfzehn Tracks inclusive zwei Bonusstücke machen auf den ersten Blick zunächst mächtig Spaß. Die Stücke haben alle den typischen Gotthard Sound, das Cover ist klasse und auch das Booklet ist in Hochglanz erstellt worden. Doch leider werde ich mit den ersten Stücken überhaupt nicht warm. Das ist mir zu glatt, alles schon mal gehört. Doch dann holt “Not foolin’ anyone”, ein gelungene Ballade, mich endlich ab. Auch “Why” und “Only love is real” überzeugen mich auf ganzer Linie. Der erste Rocker den ich gut finde, ist “My oh my” Der Riff von “Blame on me” klingt mir zu sehr nach Status Quo. Zum Schluss rockt der Bonus “Customized Lovin” noch mal richtig ab, doch insgesamt will mich “Silver” nicht wirklich überzeugen. Die Singleauskopplung “Stay with me” ist zwar gut aber für mich nicht der “Burner”! Daher leider nur vier magere Punkte für die Schweizer, denn das Songwriting war bei Gotthard schon mal besser. © Chris

 

51au0H7BkuLPride of Lions – Fearless

Vor einigen Jahren hatte ich im Radio das Stück “Music and me” von Debütalbum der Gruppe gehört und war total begeistert. Jim Peterik und Toby Hitchcock hatten damals ein absolut starkes Album auf den Markt gebracht. Der ehemalige Gitarrist und Keyboarder von Survivor zeigte das er es immer noch drauf hat coole eingängige Songs zu schreiben. Jetzt haben die beiden das mittlerweile siebte Studioalbum herausgebracht. Das Album “Fearless” ist so abwechslungsreich wie das Debüt und glänzt mit der wunderbaren Stimme von Toby Hitchcock und den starken Melodien und geilen Riffs von Jim Peterik. Die Stück “Fearless” und “”Rising up” sind echte Rocker und “The Tell”, “All i see is you” und “The light in your Eyes” lassen Frauenherzen dahin schmelzen. Das Album hat für meinen Geschmack keinen einzigen Song der vom hohen Level abfällt. Melodic Rock vom Feinsten bekommt von mir auch verdiente fünf Punkte. © Chris

 

81sRBrI6GjL._SL1417_Black Star Riders – Heavy Fire

Die Jungs um den ehemaligen Thin Lizzy Gitarristen Scott Gorham haben ihr drittes Album in die Läden geworfen. Für mich der dritte große Wurf, denn Heavy fire macht seinem Namen alle Ehre und strotzt nur so vor Spielfreude, coolen Ideen und rockigen Melodien. “When the night comes in” und “Dancing with the wrong girl” zeigen neben dem Titelstück “Heavy fire” gleich wie die Band brennt wieder auf der Bühne zu stehen. “Cold war love”, “Testify and say goodbye” und “Thinking about you could get me killed” haben echte Ohrwurm Qualitäten. “True blue kid” ist mein Lieblingssong auf dem durchweg genialen Album. “Lady and gentleman, please take the time” singt Ricky Warwick. Ich finde man sollte sich wirklich die Zeit nehmen, das Album mal komplett und dann immer wieder anhören. Denn auch “Ticket to rise” und “Letting go” lassen keine Bein ruhig stehen. Die Black Star Riders haben es geschafft mich auch mit dem neuen Album zu überzeugen. Satte Five Points © Chris

 

61sYvuHhIrLGloryful – End of the Night

Seit 2010 macht die Duisburger Band Gloryful typischen Heavy Metal. Das mittlerweile dritte Werk der Jungs aus dem Ruhrpott geht keine Kompromisse ein und führt den bisherigen sehr metallischen Weg eindrucksvoll fort. Die fast durchwegs harten Tracks lassen den Hörer bangen und abrocken. Eingängige Refrains fesseln den glücklichen Besitzer des Silberlings und lassen ihn auch beim ruhigen “End of the night” als sechstes Mitglied der Band mitsingen. Coole Soli, satte Bass-Schlagzeugarbeit und Gesang der Marke Halford zu “Hell bent for Leather” Zeiten. Meine Anspieltipps sind “The Glorrious”, “Hail to the king”, “For victory”, “On fire” und “Rise of the sacred scar”. Wobei man sagen muss, dass dieses Album keinen Tiefpunkt hat, da reiht sich ein Hammerstück ans Nächste. Gloryful sind definitiv auf der Überholspur! Deshalb natürlich auch satte five Points. © Chris

 

71oJZg8IB0L._SL1200_Fourth Circle – Elements

Fourth Circle aus Frankreich haben sich seit 5 Jahren dem Symphonic Metal verschrieben und präsentierten im Oktober ihr zweites Album. Die dreizehn Stück sind alle ausgezeichnet abgemischt und neben den bombastischen Keyboards von Olivier Keller, gefällt mir besonders die Stimme von Audrey Adornato. Sie singt sehr abwechslungsreich von rockig bis balladesk und mit einer großen Range. Maxime Boriolo sorgt mit Henri Friedrich und Julien Blanchet für die nötige Härte im Sound von Fourth Circle. Neben “Take” haben sich “Water’s child”, “Signals”, “In the Dark” in meine Gehörgänge gebohrt. Aber auch das ruhige “These walls” und “Beyond death” haben mich begeistert. “Sleepless son” setzt einen beeindruckenden Abschluss, bei dem Audrey’s Stimme noch einmal zur Hochform und die Band zu Glanzleistungen aufläuft. Satte fünf Punkte! © Chris

 

342928a-empPretty Maids – Kingmaker

Die Dänen begeistern mich seit 1984, als sie mit Red, Hot and Heavy ein Hammer-Album auf den Markt brachten. Das nun vorliegende Werk “Kingmaker” ist mittlerweile das 14te Studioalbum. Die Songs sind so „Pretty Maids“ wie sich der eingefleischte Fan es sich wünscht. Seit der Wiederauferstehung 2010 durch den Produzenten Jacob Hansen haben Ronnie, Ken und Co wieder den richtigen Kick in ihren Songs. Sie klingen frischer und härter. „When god took a day off“ ist ein klasse Opener und „Kingmaker“ ist super heavy. “Face the World” überzeugt mit den typischen Hooklines, die die Band berühmt gemacht haben. Weitere Anspieltipps sind „Bull’s Eye“, „Here and Now“ und „Sickening“ aber auch der Rest des Albums ist der Band gelungen. Sie verstehen es immer wieder eine klasse Mischung aus Heavy und Ballade auf ihre Silberlinge zu pressen. Five Points © Chris

 

A1Ht+iZLN8L._SL1500_Metallica – Hardwired…to Self-Destruct

Wenn ich bedenke was ich im Vorfeld alles über das neue Album von Metallica gelesen habe, trau ich mich gar nicht was zu schreiben. “Das kann doch jede Schülerband” und viele andere Kommentare waren da in vielen Foren oder bei Facebook zu lesen. Auch die Zeitungspresse oder die Berichterstattung im Fernsehen wurde kritisiert. Hallo? Jetzt schafft es “Metal” mal in diese Medien zu kommen und dann ist man auch nicht zufrieden?! Anerkennung oder Respekt sieht anders aus. Mir als Käufer des “Kill em All” Albums, noch als Geheimtipp und in Form einer Schallplatte, gefällt das neue Werk der vier Musiker namens Metallica auf jeden Fall. Da starten die Jungs mit dem ersten Stück gleich so derbe hart durch, das es nur so knallt. Wie lange haben die meisten Fans der ersten Stunde auf so ein Album gewartet? ”Hardwired” ist genau wie “Atlas rise” ein typsches Metallica Stück. Der stampfende Song „Now that we’re dead“ fällt für meinen Geschmack ein ganz klein wenig ab, doch „Moth into the Flame“ geht sofort wieder auf das hohe Level des Albums. Der Song weiß mit eingängigem Refrain und coolen Riffs zu begeistern. „Dream no more“ hat starke Tempiwechsel und ausgefallene Soliparts und „Halo on fire“ hat einen interessanten Songausbau. „Confusion“ startet auf dem zweiten Silberling wieder in typischer Metallica Manier. „Manunkind“ finde ich ein wenig zu flach aber keineswegs schlecht, da sprudelt es nicht so wie auf den anderen Stücken. Dafür setzt „Here comes revenge“ die Schienen in Richtung Bahnhof der Klassiker. Einfach geil sind auch „Am i savage“ und „Murder one“ wobei letzterer Song sogar noch etwas herausragt. Den Abschluss gestalten die Jungs um James Hetfield ebenso stark und schnell wie sie das Album begonnen haben. „Spit out the bone“ und „Hardwired“ sind meine Lieblingsstücke auf dem Album. Ich könnte aber jetzt nicht Abspieltipps nennen weil man das Albumeinfach komplett hören muss. Die Songs entfalten sich sich nach mehrmaligem Anhören und das zeigt, dass es keine einfach gestrickte NoName Ware ist, sondern Metallica. Sechs satte Points © Chris

 

FolderSnow White Blood – Once upon a fearytale

Ich könnte euch ja jetzt hier alte Märchen erzählen, aber ich erzähle euch lieber das von Snow White Blood. “Hinter den Bergen bei den sieben Burgen, da gibt es eine Band, die hat 1000 gute Idee”. Nein, im Ernst. Diese Band lebt durch ihre außergewöhnliche Kreativität und das nicht nur auf die Musik bezogen. Allein wie das Album entstanden bzw. finanziert wurde, ist schon eine kleine Geschichte für sich. Wenn man sich dann die Webseite, die Sachen im Shop und die Bühnenkleidung der Band ansieht, dann ist klar warum die Gruppe aus Hessen ihren Weg machen wird. Aber hören wir uns doch mal an, was die vier Musiker bei Markus Teske im Studio gezaubert haben. Die Spielzeit der fünf Tracks liegt bei ca. 28 Minuten. Die EP beginnt mit den Stück “Shadows Of Our Yesterdays” das wirklich vom Gesang her an eine Märchenerzählung erinnert. Der Sound ist geheimnisvoll und heavy zugleich und die Melodie geht nicht mehr aus dem Kopf. “Mirror On The Wall” ist noch ein Stück härter und die Gesangpassagen erinnern mich an Tarja Turunen. Die komplexen Orchestereinspielungen sind genial arrangiert und untermalen bei allen Tracks auf dem Silberling den Song perfekt. Dann hämmert “Lullaby For The Undead” dem Hörer rhythmische Gitarreklänge um die Ohren und die phantastische Stimme von Ulli Perhonen zeigt wieder völlig andere Facetten. Die Keyboards auf “Hamelin” erinnern an eine Spielzeuguhr, die eine Flötenmelodie vom Rattenfänger spielt. Die Balance zwischen harten Gitarrenparts und feinen modernen Melodien gelingt auch hier wieder, wie eigentlich auf dem gesamten Album. Mit orientalischen Klängen und Gesängen schließt „Sheherazade“ die erste EP von Snow White Blood gekonnt ab. Hier und wie auch bei allen anderen Stücken beweist die gesamte Band ein gutes Händchen für eine gelungene Musikmischung. Die Stücke sind eingängig, aber driften nicht ins poppige ab. Sie haben genügend Härte um den Metalfan mit der Flöte vom Rattenfänger zu verführen. Diese Band müsst ihr aber unbedingt auch mal live sehen. Man wird auf jeden Fall noch viel von dieser Band hören, denn so viel märchenhafte Energie muss einfach verzaubern. Von mir sechs Punkte für die Newcomer. © Chris

 

71--WGR26EL._SL1200_Kambrium – The Elders Realm

Auf der Epic Metal NIght in Friedberg habe ich zum ersten Mal etwas von Kambrium gehört. Eigentlich interessiere ich mich für Musik mit Growls und ähnlichem nicht wirklich. Lediglich bei Bands, die hauptsächlich cleanen Gesang in ihren Stücken haben, fand ich diese Gesangsart als Ergänzung passend. Bei Kambrium hörte ich aber einen besonders feinen Unterschied. Hier harmonieren drei Sänger sowas von genial, das ich sofort begeistert war. Das Outfit der Band und die Stimmung auf der Bühne brachte der Band noch einen zusätzlichen Bonus bei mir ein. Die Jungs versprühen jede Menge Fun und stecken das Publikum schlagartig an. Das Album hat zehn hervorragende Tracks, die sehr abwechslungsreich über meine Teufel Lautsprecher meinem Nachbarn die letzte Geduld mit mir abverlangen. ;-) Der geschickte Einsatz der unterschiedlichen Gesangsstile, das rhythmisch hämmernde Bass/Drums Duo, die feinen Keyboardparts, die treibenden harten Gitarrenriffs und die sehr melodischen Solis, das ist Kambrium. Als Anspieltipps empfehle ich die Tracks “Abyssal Streams”, “Shattered Illusions”, “Colossus of the Seas”, “Season of the seas witch” und das dreizehn minutenlange “Furious Decay of the Dying World”! Fazit: Kambrium haut einen um. :-) Five Points © Chris

 

337498-empDelain – Moonbathers

Delain war schon immer eine meiner Lieblingsbands im Bereich Symphonic-Metal und das neue Album „Moonbathers“ musste ich mir natürlich direkt vorbestellen. Die beiden Singles „Suckerpunch“ und „The glory and the scum“ welche die Band vorab veröffentlicht hatte, gefallen mir besonders gut. Beim Song „Suckerpunch“ muss ich sagen, hat die Band sich wieder selbst übertroffen. Die Melodie und der Refrain packen den Hörer direkt und das Soli vom Gitarristen Timo Somers haut einen echt um. Genauso der Song „The glory and the scum“, er ist auch mit fetten Gitarrenriffs und einem Refrain, der sich hören lassen kann ausgestattet. Das Cover des Albums ist auch sehr interessant gestaltet. Weitere Anspieltipps sind ganz klar „Hands of gold“, welches mit der grandiosen Alissa White-Gluz von Arch Enemy zusammen eingespielt wurde. Aber auch „Fire with fire“, „Pendulum“ und „Turn the lights out“ gehören dazu. Meine Bewertung für dieses Album sind fünf Punkte. Bevor das Album veröffentlicht wurde, hatte ich mir die Woodenbox von Delain vorbestellt, die eine Band-Flagge, eine Umhängekette der Band, eine Limited Edition Mediabook CD mit Bonus CD und eine 7″ E.P. Single in Silver Vinyl enthält. © Marius